31.07.2016
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Umbau: SPD hat Idee für Bushaltestelle

Wo der neue Wartebereich entstehen könnte, haben die SPD-Politiker mit Kreide aufgezeichnet.

Wo der neue Wartebereich entstehen könnte, haben die SPD-Politiker mit Kreide aufgezeichnet.

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Privat

Niederkassel -

Die Sozialdemokraten kommen kurz vor der nächsten Bauausschuss-Sitzung (Mittwoch, 5. Juni) mit einer neuen Idee für die Umgestaltung der Bushaltestelle Stahlenstraße. Problematisch ist bisher, dass für den behindertengerechten Ausbau der Haltestelle Grunderwerb nötig ist. Der Eigentümer verlangt als Gegenleistung für den Verkauf, dass die Schulbus-Haltestelle an den Ludwigsplatz verlegt wird. Das würde allerdings für die Kinder einen erheblich längeren Schulweg bedeuten – über enge Bürgersteige und teilweise sogar über die Fahrbahn. „Aus unserer Sicht absolut nicht tragbar und viel zu gefährlich“, so SPD-Fraktionschef Volk Heinsch.

Bei einem Ortstermin nahmen Heinsch und die Fraktionskollegen die Kreuzung in Augenschein. Dabei entwickelten sie die Idee, an der geräumigen Kreuzung Kirchstraße/Stahlenstraße einen Bereich abzutrennen und diesen als Wartebereich auszubauen. Ein Busfahrer der RSVG habe bestätigt, auch Gelenkbusse könnten dann noch in die Kirchstraße fahren. Die Vorteile lägen auf der Hand: An dieser Stelle sei kein Grunderwerb nötig, die Schulbushaltestelle würde an dem von den Eltern favorisierten Ort bleiben und die Schulkinder seien auf der größeren Fläche sicherer als auf dem schmalen Bürgersteig. Ob der Umbau auch behindertengerecht gedacht ist, müssen die Sozialdemokraten in der Ausschuss-Sitzung am Mittwoch (18 Uhr, Rathaus) beantworten. (bäu)