24.08.2016
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Seuchenentwarnung: Veterinäre geben Entwarnung

Tierschützer geben Entwarnung- die infektiöse Anämie wurde bei anderen Pferden nicht festgestellt.

Tierschützer geben Entwarnung- die infektiöse Anämie wurde bei anderen Pferden nicht festgestellt.

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Horst Stolzenburg

Rhein-Sieg-Kreis -

Rund vier Monate, nachdem bei einem Fohlen im Rhein-Sieg-Kreis eine tödlich verlaufende Tierseuche diagnostiziert wurde, hat das Kreisveterinäramt Entwarnung gegeben. Nach Angaben der Behörde wurde bei Bluttests an mehr als 700 Pferden im gesamten Kreisgebiet keine weiteren Fälle der infektiösen Anämie bei Einhufern festgestellt. Auch Kontrollen bei mehr als 1300 Pferden im übrigen Bundesgebiet konnten keine weiteren Infektionen nachweisen.

Die ansteckende Blutarmut war im Sommer bei einem Fohlen aus Bornheim festgestellt worden. Es hatte in einer Wachtberger Tierklinik Blutplasma von einem Spenderpferd erhalten, das offensichtlich ebenfalls mit der Krankheit infiziert war. Um eine weitere Verbreitung der Seuche zu verhindern, wurde das Fohlen auf Anordnung des Veterinäramtes eingeschläfert.

Die Behörden veranlassten zudem weitere Untersuchungen aller Tiere, die mit dem Bornheimer Fohlen oder dem Spendertier Kontakt hatte. Diese Untersuchungen konnten ohne einen weiteren positiven Befund abgeschlossen werden. Die Kreisverwaltung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass alle Pferdehaltungen beim Veterinäramt und der Tierseuchenkasse gemeldet werden müssen. Nur so könnten die Behörden in einem Seuchen- oder Seuchenverdachtsfall schnell und zielgerichtet handeln. (pf)


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