23.07.2016
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Ehemalige Abtei : Bürgerdialog zum Michaelsberg

Bürger sollen an den Planungen für den Michaelsberg beteiligt werden.

Bürger sollen an den Planungen für den Michaelsberg beteiligt werden.

Foto:

Johannes Schmitz

Siegburg -

Die Bürger sollen in diesem Jahr an der Gestaltung des Michaelsberges beteiligt werden. Bürgermeister Franz Huhn (CDU) konkretisierte auf Nachfrage des „Rhein-Sieg-Anzeiger“ den Zeitplan – soweit das jetzt schon möglich ist. Im Jahr der 950-Jahrfeier Siegburgs, 2014, will Huhn schon in die Umsetzungsphase gehen.

Als Grundlage für die Information der Bürger und den Austausch mit ihnen hat die Stadt verschiedene geologische Gutachten erstellen lassen. Der Berg ist ohnehin im Fokus von Gesteinsfachleuten, da der Tuffstein immer wieder bröckelt. Basis der Diskussion kann auch das Wegenetz sein, wie es zu Zeiten der Irrenanstalt auf dem Berg im 19. Jahrhundert war. So kahl ohne Bäume wie damals möchte den Berg aber sicher niemand haben. Dass mancher Stamm jedoch nicht mehr sicher steht, dürfte auch klar sein. Ob Teile des Berges ganz der Natur überlassen werden sollen, will der Bürgermeister ebenfalls mit den Siegburgern besprechen.

Eine feste Größe in der Planung der Stadt ist der Spielplatz. Der bleibe und werde vielleicht sogar noch ausgebaut, versicherte Huhn. Weiterhin für bedenkenswert hält er die Idee, den Berg vom Mühlentorplatz hinter dem Kranz-Parkhotel aus mit einer Aufzuganlage zu erschließen. Offen ist derzeit auch, was mit der Baustellenstraße passieren wird, die das Erzbistum am Altenheim Kleiberg vorbei führen wird, damit der Baustellenverkehr nicht die Mühlen- und Bergstraße verstopft. Sollte sie sich bewähren, könnte sie bleiben. Bei der Anlage dieser Asphaltverbindung werde der Baumbestand geschont, teilte Huhn mit. Er fragt seine Mitbürger: „Wie wollen wir den Berg haben?“