31.08.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Sparen in Troisdorf: Fuhrpark der Verwaltung soll kleiner werden
16. February 2016
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Sparen in Troisdorf: Fuhrpark der Verwaltung soll kleiner werden

Rathaus Troisdorf

Das Rathaus der Stadt Troisdorf

Foto:

Stefan Villinger

Troisdorf -

Die Sparbestrebungen in der Stadt machen auch vor dem städtischen Fuhrpark nicht halt: So soll jetzt ein zentrales Fuhrparkmanagement und die Zentralisierung des Pkw-Bestands Kosten minimieren.

Der Vorstoß hierzu kam allerdings nicht von der Ende 2015 eingerichteten Kommission zur Haushaltskonsolidierung des Rats, sondern durch einen Antrag der Grünen vom Mai 2012. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte jetzt für den Antrag.

Aus einem Sachstandsbericht der Verwaltung geht hervor, dass die 26 Fahrzeuge in Verwaltungsdiensten nicht voll ausgelastet sind. Überwiegend seien die Fahrzeuge nur ein bis zwei Stunden am Tag im Einsatz. Eine Ausnahme stellen vier bis fünf Autos dar, mit denen etwa die Hausmeister des Sozialamts unterwegs sind. Künftig soll es statt der Zuweisung zu Fachämtern einen zentralen Pool in der Zuständigkeit des Hauptamts geben. Ab 2017 soll der Bestand zudem von 26 auf 19, gegebenenfalls sogar auf 16 gesenkt werden.

Der Bedarf soll aber auch durch Car-Sharing gedeckt werden können. Für E-Fahrzeuge und die nötige Infrastruktur soll ein Konzept erarbeitet werden, gemeinsam mit den Stadtwerken, dem Klimamanagement der Stadt und dem zentralen Gebäudemanagement.

Geringere Kosten erwartet

Die Grünen versprechen sich von ihrem Vorstoß einen „ökologisch wie ökonomisch optimalen Mix“ und langfristig Einsparungen von rund 25 000 Euro pro Jahr. Der Fraktionsvorsitzende Thomas Möws: „Die Analysen zeigen, dass die Auslastung bei den insgesamt 26 Fahrzeugen im Fuhrpark der Stadt nur gering ist.“ Ein einheitliches Fuhrparkmanagement sei ein richtiger, aber längst überfälliger Schritt, zumal es nicht zu Einschränkungen für die Mitarbeiter komme.