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Hochwasser: Pegel der Bäche steigen

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Die Sülz ist bereits über die Ufer getreten. Foto: Christopher Arlinghaus
Auch für Teile des Rheinisch-Bergischen Kreises wurden auf Grund des erwarteten Starkregens Unwetterwarnungen ausgesprochen. Die Fließgewässer rund um Agger, Dhünn und Sülz stehen unter ständiger Beobachtung.  Von
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Die Feuerwehren im Kreisgebiet haben die bergischen Gewässer fest im Blick. Seit der Wetterdienst auch für Teile des Bergischen Landes ab Sonntag eine Unwetterwarnung wegen erwarteten Starkregens ausgegeben hat, stehen die Fließgewässer rund um Agger, Sülz und Dhünn unter permanenter Beobachtung.


Seit Sonntag sind die Bäche nach den ausgiebigen Regenfällen heftig angeschwollen und und haben teilweise bereits kritische Pegelstände erreicht. Wie in Rösrath, wo die Feuerwehr am Sonntagmorgen an der Sülz einen Pegelstand von drei Metern gemessen hat: „Das ist schon kritisch“, meinte Dirk Abels, Pressesprecher der Wehr in Rösrath. Damit sei die erste Warnstufe bereits überschritten.


„Wir sind mit Fahrzeugen im Einsatz und warnen derzeit die Leute auf dem Campingplatz an der Sülz, ihre Objekte vorsichtshalber zu verlassen, da momentan der Pegel in Hoffnungsthal noch weiter ansteigt“, sagte er. Dort stehen etliche Campingwagen und Dauerzelte nahe am Bachufer.


Auch in Overath hält man Sandsäcke und Pumpen über die Feiertage in Bereitschaft. „In Immekeppel und in Vilkerath sind der Thaler Bach und der Krombach übergetreten“, berichtete Willi Schmitz, Leiter der Feuerwehr Overath. Rohre und Sinkkästen waren verstopft. Äste und Unrat mussten entfernt werden, damit das Wasser abfließen konnte.


Auch in Overath stiegen die Pegel am Sonntag noch an. Die weitere Entwicklung hänge jetzt ganz davon ab, ob und wie stark es in den nächsten Stunden und Tagen regne, so Schmitz. „Noch haben wir den Hochwasserpegel von 2001 nicht erreicht“, beruhigte der Feuerwehrmann. Dennoch horte auch der Bauhof bereits Sandsäcke.


Die waren in Kürten bereits am Sonntagmorgen im Einsatz: An der Olper Mühle war der Keller eines Fachwerkhauses voll Wasser gelaufen, weil sich ein Bach ein neues Bett gesucht hatte. „Wir haben den Keller leer gepumpt, mit Sandsäcken eine Barriere gebaut und den Wasserlauf in den Olper Bach geleitet, sagte Stefan Landwehr, Leiter der Feuerwehr in Kürten. Der Einsatz beschäftigte 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und zehn des Technischen Hilfswerks, die das Wasser mit 250 Sandsäcken erfolgreich eindämmten.

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