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Rodenkirchener Kreisel: Kreisverkehr soll Ampeln ersetzen

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Ein Kreisverkehr soll bald die Ampeln in Rodenkirchens Mitte ersetzen. Außerhalb der Stoßzeiten soll der Verkehr dadurch schneller fließen.  Foto: Philipp Haaser
Der Verkehr an der Kreuzung in Rodenkirchens Mitte soll künftig durch einen Kreisverkehr geleitet werden. Das hat die Bezirksregierung bereits im November 2011 beschlossen. Nun steht die geplante Neugestaltung kurz vor der Umsetzung.  Von
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Rodenkirchen

Die Pläne für die Neugestaltung der Kreuzung in Rodenkirchens Mitte stehen kurz vor der Umsetzung. Der Verkehr von Barbarastraße, Hauptstraße und Maternusstraße wird in Zukunft durch einen Kreisverkehr geleitet. So hatte es die Bezirksvertretung Rodenkirchen im November 2011 mit den Stimmen von SPD, Grünen und Berthold Bronisz (Die Linke) beschlossen. In ihrer Juli-Sitzung diskutierten die Bezirksvertreter erneut, ob der zweite Abschnitt - der Ausbau der Barbarastraße zwischen Oststraße und Uferstraße - wirklich notwendig ist. Die Grünen hatten vorgeschlagen, hier Sparpotenziale zu prüfen. "Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen", sagte der Fraktionsvorsitzende Manfred Giesen.

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Auf einen neuen Beschluss konnten sich die Bezirkspolitiker jedoch nicht einigen. 2011 hatten sie bereits festgelegt, dass das Stadtteilparlament erneut befragt werden müsse, wenn die Barbarastraße bis zum Rheinufer ausgebaut werden solle. "In der nächsten Zeit braucht die Verwaltung uns da nicht zu fragen", fasste Giesen die Position seiner Fraktion zusammen. Er wolle darauf hinwirken, dass der für den zweiten Abschnitt reservierte Betrag im Haushalt für eine andere Verwendung freigegeben werde.

Im kommenden Jahr wird nun zunächst die Umgestaltung der Kreuzung, der vorderen Maternusstraße und der Barbarastraße bis zur Oststraße in Angriff genommen. Neben dem Kreisverkehr entsteht eine kleine Platzfläche an der Nordseite der Kreuzung. Ein Baum und Bänke sollen dafür sorgen, dass der Platz auch als solcher wahrgenommen wird. Der Gehweg auf dieser Seite der Barbarastraße wird auf drei Meter verbreitert, das Muster auf dem Boden vor dem Sommershof aufgenommen. Rote Klinkersteine und die "etwas höherwertigen Betonplatten" vom Maternusplatz hat Heribert Gödderz, beim Amt für Straßen und Verkehrstechnik zuständig für Rodenkirchen, für die Kreuzung und die einmündenden Straßen vorgesehen. "Der Gedanke war, das Rheinufer mit dem Maternusplatz zu verbinden. Daran haben wir uns orientiert", sagte er. Für den zweiten Abschnitt gebe es momentan noch keine Pläne, sagte er zum Sparvorschlag der Grünen.

Kritik an Mini-Kreisel

"Wir sind froh, dass das Thema hier noch einmal zur Sprache kommt", sagte Monika Roß-Belkner (CDU) in der Bezirksvertretung. Ihre Fraktion hatte die Pläne vor zwei Jahren insgesamt abgelehnt, die Kritik richtete sich seinerzeit vor allem gegen den sogenannten Mini-Kreisel mit 20 Metern Durchmesser. Auch die Eigentümergemeinschaft des Sommershofs sprach sich gegen den Kreisverkehr aus.

Damals schon war der Ausbau von Barbarastraße und Maternusstraße im Beschluss aufgeführt. Bezirksbürgermeister Mike Homann (SPD) erinnerte an die Argumentation: "Wir wollten ein offenes, einladendes Erscheinungsbild für die Besucher, die von der Riviera über den Kreisel zum Maternusplatz kommen." Der Ausbau des zweiten Abschnitts der Barbarastraße sei zurückgestellt worden, um den Neubau des nahe gelegenen Bezirksrathauses nicht zu verzögern. Inzwischen ist klar, dass für ein neues Rathaus kein Geld zur Verfügung steht.

"Wir sollten uns gut überlegen, ob wir die 80 Meter bis zum Rheinufer im alten Zustand belassen, wohlwissend, dass in den nächsten Jahren eine Finanzierung kaum mehr möglich sein wird", so Homann. Noch ist anscheinend nicht endgültig entschieden, wie sich Rodenkirchen in Zukunft den Besuchern, die vom Rheinufer kommen, präsentieren wird.

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