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Rodenkirchener Hallenbad: Sanierung kommt nicht voran

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Ausgeräumt: Das Rodenkirchener Hallenbad  Foto: Stefan Worring
Seit Anfang des Jahres ist das Rodenkirchener Schwimmbad geschlossen. Passiert ist bislang nicht viel. Die Mitglieder des Fördervereins sind verärgert und befürchten nun, dass die Sanierung nicht zum Termin Ende 2014 fertig wird.  Von
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Der Förderverein Rodenkirchener Hallenbad ist verärgert über den schleppenden Start der Sanierung der Schwimmstätte an der Mainstraße. Seit Anfang des Jahres ist das Bad geschlossen, aber erst jetzt starten die Abbrucharbeiten im Innern der Halle. Die Mitglieder des Fördervereins befürchten, dass die komplette Sanierung nicht fristgerecht bis Ende 2014 abgeschlossen werde. Und sie kritisieren, dass die Köln-Bäder GmbH keinen Bauzeitenplan für die Renovierung vorgelegt habe, was mittlerweile allerdings geschehen ist.

Bei der Köln-Bäder GmbH heißt es, das Leerräumen des Bades, der Abbau der Sprungbretter, das Ablassen des Wassers und die Vorbereitung der Baustelle seien zeitintensiv gewesen. Vereine und Schulen hätten erst ihre Schränke und sonstigen Utensilien entfernen müssen. Das will der Fördervereinsvorsitzende Klaus Feinen nicht gelten lassen. „Wenn schon das Ausräumen ein halbes Jahr gedauert hat, wie will man es schaffen, die ganze komplizierte Technik innerhalb von 18 Monaten zu überarbeiten?“, fragt er.

Alarmierende Bauverzögerungen

Förderverein und Bäderbeirat drängen darauf, dass das Hallenbad wie geplant im Januar 2015 wiedereröffnet wird. Sie wünschen sich vierteljährlich eine Besichtigung der Baustelle und Informationen über den Baufortschritt. Alarmierend seien allgemein die Bauzeitverzögerungen bei zahlreichen städtischen Projekten und die damit verbundenen Kostensteigerungen, sagt Klaus Feinen. Das dürfe bei der Sanierung des Rodenkirchener Hallenbades nicht passieren.

Laut Ratsbeschluss soll das Hallenbad ab 2015 in erster Linie nur noch Vereinen und Schulen zur Verfügung stehen. Der Förderverein möchte jedoch wie gehabt eine öffentliche Schwimmstätte. „Die Bevölkerung wächst stark im Kölner Süden, und wir brauchen das Bad“, betont Klaus Feinen. Die jungen Familien, die Kinder, die Senioren sollten selbst bestimmen können, wann sie schwimmen. Sie dürften nicht in Vereinszeiten eingezwängt werden.

Feinen ist zuversichtlich, dass der Förderverein im kommenden Wahljahr diesbezüglich offene Ohren bei den Politikern finden werde. 2006 wurde der Verein gegründet, als der Abbruch des Hallenbades drohte. Mit Unterschriftensammlungen und erheblichen Engagement hatten sich die Mitglieder für den Erhalt eingesetzt.

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