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Stammzellen-Spende: Rodenkirchen kämpft gegen Blutkrebs

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Nur ein paar Tropfen Blut braucht es, um in die Spender-Datei aufgenommen zu werden. Foto: DKMS
Petra Gohert aus Sürth und Walter Gütz aus Weiß haben Blutkrebs. Nur eine Stammzellenspende kann ihr Leben noch retten. Ob man selbst helfen kann, kann jeder beim Aktionstag am 20. April in Rodenkirchen testen lassen.  Von
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Petra Gohert und Walter Gütz brauchen dringend Hilfe. Beide haben Blutkrebs – für sie müssen dringend geeignete Stammzellenspender gefunden werden, damit sie überleben können. Für sie organisiert das Weißer Musikcorps der KG „Kapelle Jonge“ zusammen mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) einen Aktionstag zur Registrierung von Stammzellenspendern. Am 20. April zwischen 10 bis 16 Uhr in der Aula der Gesamtschule Rodenkirchen, Sürther Straße 191, können Menschen sich melden, um Petra und Walter zu helfen. Unterstützt wird die Initiative von Sonja und Christoph Gütz, den Kindern von Walter. Die Schirmherrschaft für den Aktionstag haben Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters und der Rodenkirchener Bezirksbürgermeister Mike Homann übernommen.

Petra Gohert ist 45 Jahre alt, verheiratet, ist Mutter von zwei Söhnen im Alter von 18 und 20 Jahren und lebt in Sürth. Im Sommer 2012 erhielt sie die Blutkrebs-Diagnose. „Es war ein Schock“, sagt die Familie. Kurz darauf spendete ihre Schwester Stammzellen, doch Anfang dieses Jahres erleidet Petra einen Rückfall. Seitdem wartet sie in der Kölner Uniklinik auf einen anderen geeigneten Stammzellen-Spender. Die beiden Söhne Fabian und Tobias sind aktive Mitglieder im Musikcorps der KG „Kapelle Jonge Weiss“. Für das Musikcorps ist das Engagement Ehrensache. Petra war einmal Maikönigin in Sürth, tanzte bei der Sürther KG „Löstige Flägelskappe“ und im Kölner Tanzcorps „Winzer und Winzerinnen“.

Chance Leben zu retten

Der 66-jährige Walter Gütz wohnt in Weiß, war passionierter Tennis- und Schachspieler. Die rasante Entwicklung der Leukämie holte den Vermessungsingenieur buchstäblich von seinem Schreibtisch. Walter wird jetzt in einer Bonner Klinik behandelt. „Als wir erfahren haben, dass eine Frau aus der Nachbarschaft das Schicksal unseres Vaters teilt, war sofort der Wunsch da, sich an den Vorbereitungen zu beteiligen“, sagen die Kinder Sonja und Christoph. Bei der Registrierungsaktion kann jeder mitmachen, der zwischen 18 und 55 Jahre alt und gesund ist. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut abgenommen, um seine Gewebemerkmale bestimmen zu können. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion registrieren ließen, müssen nicht erneut an der Aktion teilnehmen.

„Hoffentlich kommen ganz viele Kölner und lassen sich registrieren. Jeder hat dadurch die Chance, ein Leben zu retten“, sagt Rolf Pomme, ein Freund von Petra. Für die Durchführung der Aktion hat die Weißer Rheinbogen Stiftung spontan 1500 Euro gespendet. Informationen gibt es unter Tel. 0177/2116346.

www.kapelle-jonge-musikcorps.de

www.dkms.de

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