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Zirkus in der Schule: Schüler in der Manage

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Foto: Alexander Figge
Waghalsige Trampolinsprünge, komische Clownsnummern und knifflige Jongliertricks - Fünf Tage lange hieß es für die 280 Kinder der Grundschule von der Grüngürtelstraße Manege frei. Geübt wurde für ein großen Abschlussfest.  Von
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„Wir haben ganz schreckliches Lampenfieber“, gesteht Lina kurz vor Beginn der Vorstellung. Mit Rosa (10) hatte die Achtjährige den Job des Zirkusdirektors bei der abschließenden Aufführung der Zirkuswoche übernommen. In blau-goldenen Zirkus-Jacken führten die beiden durch die gut zweistündige Vorstellung der Schüler der katholischen Grundschule an der Grüngürtelstraße.

Genau wie die Moderatoren im Fernsehen hatten sie Spickzettel mit Stichworten dabei, von denen sie ihre Ansagen ablesen konnten. Zwischen den einzelnen Zirkusnummern sorgten Lina und Rosa immer wieder für Lacher unter den rund 500 Zuschauern. Das Lampenfieber war dem Direktorinnen-Duo nicht anzumerken.

Fünf Tage lange hatten die beiden und die übrigen rund 280 Kinder der Grundschule für die große Vorstellung geübt. Waghalsige Trampolinsprünge, komische Clownsnummern und knifflige Jongliertricks – für jeden Geschmack war etwas dabei. Mit dem Geld des Fördervereins hatte die Schule den Kölner Spielezirkus engagieren können. Ganze 7000 Euro kostete der einwöchige Zirkus-Workshop.

Turnhalle wird zum Zirkuszelt

„Es ist toll, dass wir dieses Projekt finanzieren konnten“, sagt Schulleiter Hartmut Heuchel-Kleineidam. Drei Zirkuspädagogen hatten zu Beginn des Workshops Lehrer und zahlreiche Eltern instruiert im richtigen Umgang mit Jongliertüchern, Trampolin und dem Balancierseil. Andrea Rademacher aus der Elternschaft etwa hatte mit einer Gruppe eine Diabolo-Nummer einstudiert. Dabei waren es eher die Schüler, die ihr etwas beigebracht haben als umgekehrt.

„Die Kinder konnten viel besser mit dem Diabolo umgehen als ich. Oft mussten sie mir Hilfestellung geben“, sagte Rademacher. In Erinnerung seien ihr vor allem die vielen lachenden Gesichter der Kinder geblieben, so die Hausfrau.

Die Begeisterung zeigte sich auch in der Abschlussvorstellung, an der alle Grundschulkinder teilnahmen. Rund um die Manege in der Turnhalle der Grundschule saßen die Zuschauer, die zu weiten Teilen selbst zu den Zirkusartisten gehörten. Für ihre jeweilige Nummer wechselten die Kinder aus dem Zuschauerraum auf die Bühne und vollführten Zaubertricks, Clownsnummern und jede Menge Artistik. Anschließend nahmen sie ihre Plätze vor der Bühne wieder ein und applaudierten ihren Schulkameraden.

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