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Energie: Premiere für den „Rö-Strom“

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Photovoltaik gehört zu den „sauberen“ Energiequellen. Foto: Roland U. Neumann
Die Stadtwerke Rösrath wollen mit günstigen Tarifen punkten: Ab dem 1. April gilt das neue Angebot. Der Vorstand weist darauf hin, dass die Preise deutlich niedriger als beim Hauptversorger, der Rheinenergie, sind.  Von 
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„Sehr faire Preise“ für Strom und Gas kündigt das neue Unternehmen Stadtwerke Rösrath – Energie GmbH an. Die seit 1. Januar 2013 tätige Energie-Tochter der Stadtwerke Rösrath stellt nun ihr Angebot vor, das ab 1. April (kein Aprilscherz) gültig ist: Privatkunden zahlen für das Produkt „Rö-Strom“ einen Grundpreis von 71,40 Euro jährlich und einen Arbeitspreis von 24,98 Cent pro Kilowattstunde. Für einen Drei- bis Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden kostet „Rö-Strom“ 945,70 Euro jährlich inklusive Mehrwertsteuer. Der gelieferte Strom kommt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

Ralph Hausmann, Vorstand der Stadtwerke und Geschäftsführer der neuen Energie-Tochter, weist darauf hin, dass der Preis deutlich niedriger liege als beim derzeitigen Hauptversorger in Rösrath – das ist die Rheinenergie: Ein Drei-bis Vier-Personen-Haushalt mit 3500 Kilowattstunden Jahresverbrauch zahle bei dem Kölner Konkurrenten für das „preisgünstigste Produkt“ 1010,88 Euro jährlich – also 65 Euro mehr als bei den Stadtwerken Rösrath. Anders als bei dem Rösrather Versorger ist der Strom der Rheinenergie bei diesem Preis aber kein Ökostrom – wenn Kunden Strom aus erneuerbaren Energien wünschen, wird bei der Rheinenergie ein Zuschlag fällig. „Wir haben alles getan, um unsere Kosten zu minimieren“, sagt Hausmann zu dem Preisvorteil bei „Rö-Strom“, das Rösrather Unternehmen sei „ganz schlank aufgestellt“. Durch die Beteiligung der Stadtwerke Aachen AG (Stawag) bei der Stadtwerke Rösrath – Energie GmbH kämen die „Erfahrungen und Möglichkeiten“ dieses Partners hinzu: „So können wir günstige Konditionen beim Einkauf realisieren“, sagt Hausmann. Für den Service vor Ort sei durch die Stadtwerke Rösrath gesorgt: „Das wird mit dem gleichen Standard laufen wie zum Beispiel bei der Wasserversorgung.“
Auch „umweltschonendes Erdgas“ liefert die Stadtwerke Rösrath – Energie GmbH ab 1. April. Privatkunden zahlen für „Rö-Gas“einen Grundpreis von 114,24 Euro jährlich und einen Arbeitspreis von 5,85 Cent pro Kilowattstunde. Für einen Drei- bis Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden ergeben sich jährliche Kosten von 1284,24 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Laut Hausmann liegt dieser Preis knapp 100 Euro niedriger als das „günstigste Produkt“ des Kölner Konkurrenten. Für „Rö-Strom“ gilt eine Preisgarantie bis 31. Dezember 2015, für „Rö-Gas“ bis 30. September 2014.

„Wir sind davon überzeugt, dass viele Bürgerinnen und Bürger nicht nur saubere Energie zu günstigen Preisen beziehen wollen“, sagt Hausmann. „Vielmehr ist es immer mehr Menschen wichtig, die Energie bei ihrem lokalen Versorger einzukaufen, dessen Mehrwert in vielen Bereichen ausschließlich der Stadt und ihren Einwohnern zugute kommt und der auch in eine zukunftsfähige und nachhaltige örtliche Energieversorgung investiert.“ So planen die Stadtwerke Rösrath den Bau von Solarenergie-Anlagen und Blockheizkraftwerken – im Freibad Hoffnungsthal wollen sie damit anfangen. Von Gewinnen des lokalen Energieversorgers profitiert laut Hausmann die ganze Stadt, deshalb laden die Stadtwerke Rösrath alle Bürger per Brief ein, zu ihrer Energie-Tochter zu wechseln. Schon zuvor haben 650 Rösrather Haushalts- und Gewerbekunden ihr Interesse bekundet, Energie von den Stadtwerken zu beziehen.

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