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Feuerwehrhaus in Forsbach: Bäume weichen, Birken bleiben

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Im Park am Ehrenmal soll das neue Feuerwehrhaus für Rösrath-Forsbach gebaut werden. Foto: Roland U. Neumann
In der Mitte der Grünanlage am Ehrenmal in Forsbach soll das neue Feuerwehrhaus gebaut werden. Die Birken in dem Park kommen dabei relativ glimpflich davon. Verloren gehen allerdings zwei Kastanien, eine Hainbuche und eine Kiefer.  Von
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Auf dem Weg zu einem neuen Feuerwehrhaus in Forsbach hat die Stadt Rösrath detaillierte Pläne vorgelegt und die Auswirkungen des Bauprojekts geprüft. Genau festgelegt ist nun der Standort in der Mitte der Grünanlage am Ehrenmal.

Die Bäume in dem Park kommen dabei relativ glimpflich davon: Die fünf Birken, die durch das Baumkataster geschützt sind, bleiben erhalten. Nach den Plänen stehen sie sehr nah an einer Wand der künftigen Feuerwache, die befürchtete Fällung lässt sich jedoch vermeiden. Verloren gehen allerdings vier Einzelbäume – zwei Kastanien, eine Hainbuche und eine Kiefer.

Fachbereichsleiter Christoph Herrmann von der Stadt Rösrath bestätigt dies: „Es sind zwar Bäume betroffen, aber nicht die besagten Birken.“
Ein landschaftspflegerisches Gutachten, das im Bebauungsplan-Verfahren vorgesehen ist, beurteilt die Eingriffe in den Naturhaushalt als relativ begrenzt. Schädigungen müssten „strikt“ vermieden oder minimiert werden, heißt es in der fachlichen Stellungnahme des Ingenieurbüros Rietmann aus Königswinter. Es weist auch auf notwendige Kompensationsmaßnahmen wie das Neupflanzen von Bäumen hin. Auch eine Prüfung nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU stuft das Bauvorhaben insgesamt als „verträglich“ ein. Eine Untersuchung zum künftigen Lärm erwartet, dass die „zulässigen Maximalpegel“ nicht überschritten werden – vorausgesetzt, dass die Feuerwehr keine Signalhörner einsetzt. Die Fachgutachten sind über das Ratsinformationssystem auf der Internetseite der Stadt Rösrath allgemein zugänglich.

Zu finden sind dort auch Planskizzen, auf denen der genaue Standort der künftigen Feuerwache ersichtlich ist. Aus ihnen geht hervor, dass das neue Gebäude die Grünfläche weitgehend dominieren wird. Die Feuerwache wird grün eingerahmt, es gibt aber keine große, zusammenhängende Grünanlage mehr. Laut Gutachten werden rund 1500 Quadratmeter des Parks für den Bau von Feuerwehrhaus, Parkplätzen und Alarmhof versiegelt. Für eine Aufwertung der verbleibenden Grünanlage bleibt somit nur relativ geringer Spielraum. Im Gespräch ist unter anderem ein Skulpturenpark mit Arbeiten von Rösrather Künstlern.

www.roesrath.de/rathaus.aspx

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