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Prüfung: Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr

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Foto: Diethelm Nonnenbroich
Die Kreisjugendfeuerwehr hat sich zum Zeltlager in Rösrath getroffen. Doch statt Freizeit und Vergnügen stand harte Arbeit auf dem Programm: Der Nachwuchs absolvierte verschiedene Übungen. Wer bestand, bekam dafür die Leistungsspange.  Von
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Morgens, halb zehn, auf dem Sportplatz Venauen in Rösrath: Nora (13), Paula (13) und Fabian (13) stehen an der Weitsprunggrube und warten auf ihren Einsatz. Doch die drei Jugendlichen werden gleich nicht ihr Können im Weitsprung zeigen, sondern im Kugelstoßen. Das Kugelstoßen war eine von vier Übungen, die die Teilnehmer des jährlichen Zeltlagers der Kreisjugendfeuerwehr, das von Mittwoch bis Sonntag in Rösrath stattfand, absolvieren mussten. Weitere Disziplinen waren ein Staffellauf, eine Lösch- und eine Schnelligkeitsübung. Ein Mitglied der deutschen Jugendfeuerwehr, der all diese Disziplinen sowie eine theoretische Prüfung meistert, erhält dafür die sogenannte Leistungsspange. Sie ist das höchste Leistungsabzeichen, das man innerhalb der Jugendfeuerwehr erhalten kann.

„Daher haben wir diese Übungen hier im Zeltlager nachgestellt“, erklärte Peter Czychun, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart und Leiter des Nachwuchses aus Leichlingen. Denn vielleicht absolviert der eine oder die andere die Prüfung in naher Zukunft ja tatsächlich. Im Zeltlager waren sie zunächst Bestandteil eines Wettkampfes unter den Gruppen. Insgesamt nahmen rund 450 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren aus den Jugendfeuerwehren und THW-Jugendgruppen des Rheinisch-Bergischen Kreises am Lager teil.

Viel Spaß

Den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Rösrath, die mit dem Zeltlager auch ihr 35-jähriges Bestehen feierte, haben die vergangenen Tage sehr viel Spaß bereitet. „Auch trotz des schlechten Wetters“, sagt Nora und lacht. Den Mitgliedern des Technischen Hilfswerks (THW) aus Bergisch Gladbach machte der Regen zu schaffen. Eines ihrer Zelte musste notdürftig mit einer Plane geflickt werden. Da traf es sich gut, dass die Gruppe eine Spende in Höhe von 1000 Euro von der Kreissparkasse Köln erhielt.

„Die können wir gut für ein neues Zelt einsetzen“, so THW-Mitglied Oliver Dünn. Bei den Übungen wurden immer die Leistungen aller Gruppenmitglieder für die Wertung berücksichtigt. Die beste Mannschaft erhielt am Samstag einen Wanderpokal. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Heiner Dahl und Stephan Wallmeyer von der Jugendfeuerwehr des Rheinisch-Bergischen-Kreises. Beide erhielten für ihre langjährigen Verdienste die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr NRW in Gold; Norbert Tillenkamp und Susanne Dahl die Ehrennadel in Silber.

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