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Spanien statt Sibirien: Die Costa Brava lockt reiche Russen

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Ehepaar Maslowa aus Sibirien begutachtet eine spanische Villa.
Ehepaar Maslowa aus Sibirien begutachtet eine spanische Villa.
Foto: Screenshot

Um die kalten Winter in warmen Gefilden überbrücken zu können, legen sich immer mehr reiche Russen eine zweites Domizil in Südeuropa zu. Besonders beliebt ist die Costa Brava. Der spanische Immobilienmarkt freut sich über den Finanzstrom.

Wohlhabende Russen, die sich in Europa niederlassen, sind längst nichts Neues mehr. Eine der „Russen-Hochburgen“ war bisher Zypern. Dort haben die russischen Gäste besonders gerne Urlaub und gemacht und ihr Geld in teure Immobilien angelegt. Wie lange das krisengeschüttelte Land noch zu den Lieblingsinseln der Russen gehört ist angesichts der aktuellen Situation jedoch fraglich.

47 Prozent mehr Russen in Spanien

Längst schon haben es ihnen aber auch andere südeuropäische Sonnenziele angetan, zum Beispiel Spanien. 2012 kamen eine Millionen russische Touristen in das südeuropäische Land – 47 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Costa Brava im Nordosten der spanischen Mittelmeerküste ist gerade besonders heiß begehrt bei reichen Russen. Viele suchen an diesem sonnigen Fleckchen einen luxuriösen Zweitwohnsitz für die kalten russischen Winter. Für den spanischen Immobilienmarkt, der wegen Insolvenzen und Baupleiten viel Leerstand zu beklagen hat, sind diese Anleger äußerst willkommen. (iw)  

So ein Häuschen mit Meerblick darf ruhig mehr als drei Millionen Euro kosten, wie im Falle von Ehepaar Maslowa aus Sibirien. Mehr dazu in unserem Video:

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