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Risk Map 2013: Diese Reiseländer sind gefährlich

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In manchen Ländern müssen Touristen jeden Tag mit Gewaltverbrechen rechnen. Foto: dpa
In manchen Ländern sind Touristen keine willkommenen Gäste, sondern begehrte Ziele für Entführungen und terroristische Anschläge. Die neue „Risk Map“ weist die gefährlichen Reisegebiete aus, die man als Urlauber unbedingt meiden sollte.
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Wenn man in den Urlaub erfährt, erwartet man Spaß, Erholung und viele neue Eindrücke. An Waffen, Terror und Gewalt denkt da keiner. Nicht überall auf der Welt aber kann man seine Ferien völlig sorglos verbringen. Wer statt des Pauschalurlaubs in Europa gerne auf ungewöhnlichen Pfaden wandelt und neue, fremde Kulturkreise entdecken will, sollte sich vorher gut über die Sicherheitslage vor Ort informieren.

Risk Map weist Gefahrenzonen aus

Durch den seit 2011 anhaltenden Bürgerkrieg ist Syrien kein sicherer Reiseort.
Durch den seit 2011 anhaltenden Bürgerkrieg ist Syrien kein sicherer Reiseort.
Foto: dpa

Einen guten Überblick über die riskanten Reisegebiete gibt jedes Jahr die „Risk Map“ der britischen Firma Control Risks. Jedem Land wird hier eine Sicherheitsstufe zugeordnet (Risiko-Kategorien: unerheblich, niedrig, mittel, hoch oder extrem). Um diese Werte zu ermitteln, werden Diebstähle, Überfälle, Entführungen und bewaffnete Übergriffe eingerechnet.

Kampfzonen und Krisengebiete

Die bekannten Krisengebiete der Welt sind natürlich auch für Reisende gefährliche Gebiete. Aktuelle Kampfzonen wie in Syrien und instabile Gebiete mit hoher terroristischer Gefahr wie Afghanistan und Irak sind unbedingt zu meiden. Auch in afrikanischen Staaten wie Somalia, Mali oder Nigeria ist höchste Vorsicht geboten. Das Auswärtige Amt rät dringend von Reisen in diese Länder ab. Etwa 20 afrikanische Staaten wurden in die Kategorie „hohes“ oder „extremes“ Risiko eingestuft.

Vorsicht in Mexiko und auf den Philippinen

Seit 2006 hat der Drogenkrieg in Mexiko über 50.000 Opfer gefordert.
Seit 2006 hat der Drogenkrieg in Mexiko über 50.000 Opfer gefordert.
Foto: dpa

Auch Länder, die auf den ersten Blick nicht als Gefahrengebiete bekannt sind, werden auf der Risk Map in der Kategorie „hohes Risiko“ verzeichnet. Die nördlichen und mittleren Teile Mexikos etwa gelten wegen des tödlichen Drogenkriegs als gefährliche Zone für Urlauber. Auch im pazifischen Inselstaat Papua-Neuguinea ist das Risiko gewaltsamer Übergriffe für Touristen sehr hoch. In den südlichen Gebieten der Philippinen herrscht ebenfalls ein hohe Risiko aufgrund der Möglichkeit terroristischer Anschläge.

Europa ist sicherste Region der Welt

Zu den Ländern mit niedrigem Sicherheitsrisiko gehören die USA, Kanada, China, Australien, aber auch der Iran, Saudi-Arabien und Namibia – Deutschland fällt ebenso in diese Kategorie. Die allgemein sicherste Region der Welt bleibt Europa. Die Schweiz, Slowenien und die skandinavischen Länder bekommen hier sogar die Kategorie „unerhebliches Risiko“ verliehen. Ein mittleres Sicherheitsrisiko herrscht allerdings in Nordirland, Süditalien und Griechenland sowie in Teilen von Bosnien und Herzegowina und Albanien.   

In unserer Bildergalerie stellen wir die gefährlichsten Reiseländer vor. (iw)

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