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„Kunst im Fluss“: Junge gibt Vandalismus zu

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Auch dieses Kunstwerk mit den bunten Bändern, die durch das Fließen des Baches ständig in Bewegung gehalten werden, fiel der Zerstörungswut eines Jugendlichen zum Opfer.  Foto: Franz-Albert Heinen
Die Bestürzung ist groß gewesen, nachdem zahlreiche bei der Freilichtschau „Kunst im Fluss“ ausgestellte Kunstwerke zerstört worden waren. Jetzt wurde einer der Haupttäter ausfindig gemacht. Der Junge fiel auf, als er ein Holzkreuz vor der Burgmauer bestieg.
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Anscheinend sind zumindest die Haupttäter bei den Zerstörungen an den Exponaten der Aktion „Kunst im Fluss“ namentlich bekannt. Es handelt sich wohl um strafunmündige Kinder unter 14 Jahren, die dort ihr Mütchen kühlten.

Einer von ihnen stand, begleitet von seinen jüngeren Schwestern, am Dienstagabend vor der Haustür der Organisatorin der Kunstaktion, Maf Räderscheidt, um ein Geständnis abzulegen.

Zeit mit Unfug vertrieben

Aufgefallen war der Knabe, als er am Wochenende auf dem großen Holzkreuz herumturnte, das vor einigen Jahren vor der Burgmauer unter den Kastanien vor der Schlosskirche errichtet worden war.

Das Kreuz soll dabei laut Räderscheidt auch mit Dreck beschmiert worden sein. Räderscheidts Mann wurde darauf aufmerksam, als sich eine ältere Frau heftig darüber erregte. Der Mann brachte den Jungen dann erst zur Räson und schließlich zu seiner Mutter. Außerdem informierte er die Polizei über den Vorfall. Von da an begann die Zeit der „Geständnisse“. Offenbar hatten sich mehrere Jungs die Zeit mit allerlei Unfug vertrieben.

Reuiger Sünder

Der mit der Sache befasste Kripobeamte legte dem offensichtlichen Haupttäter bei der Verschmutzung des Kreuzes an der Kirche anlässlich seiner Anhörung nahe, sich bei der Organisatorin der Kunstaktion zu entschuldigen. So kam es am Dienstagabend zum denkwürdigen Auftritt des reuigen Sünders vor dem Hause Räderscheidt.

Als Maf Räderscheidt den Jungen, der bei ihr zum „Geständnis“ erschien, beispielsweise nach einer kürzlichen Sachbeschädigung am Grab ihres Vaters befragte, räumte er auch das – und weiteres ein. Zudem gestand er, an den Zerstörungen bei „Kunst im Fluss“ ebenfalls teilweise beteiligt gewesen zu sein: An dem bunten Kunstwerk mit den Farbbändern und an den filigranen Lichtangeln habe er sich zu schaffen gemacht.

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Die Zerstörung des Leuchtturms der Realschule bestritt er jedoch vehement. Anscheinend handelt es sich um einen harten Kern von drei Bengeln, zu denen sich aber von Fall zu Falle weitere hinzugesellten.

Für kommende Woche sind zwei weitere tatverdächtige Kinder zum Gespräch mit der Polizei eingeladen. (fa)

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