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Gerichtsurteil: Ein Jahr Haft für Schwarzfahrer

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Schwarzfahren gilt laut Strafgesetzbuch als „Erschleichen von Leistungen“. (Bild: Grönert) 
52 Mal soll ein 29-jähriger Mann aus dem Südkreis schwarzgefahren sein. Für 31 Schwarzfahrten innerhalb eines halben Jahres wurde er angeklagt. Das waren nicht die einzigen Delikte, die ihm zur Last gelegt wurden.  Von 
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Schleiden-Gemünd

Ein notorischer Schwarzfahrer stand am Donnerstagvormittag vor dem Amtsgericht. 52 Mal soll der 29-Jährige, der im Altkreis Schleiden zu Hause ist, ausschließlich mit der Bahn schwarzgefahren sein. Für 31 Schwarzfahrten im Zeitraum von März bis September 2012 wurde er angeklagt. Richterin Claudia Giesen verurteilte den jungen Familienvater zu einem Jahr Haft ohne Bewährung.

Reinhard Schaffer, Amtsgerichtsdirektor in Gemünd, sagte zum Strafmaß: „Der Angeklagte stand noch unter Bewährung wegen ähnlicher Schwarzfahrereien, daher erhielt er diesmal keine Bewährung mehr.“

Doch nicht allein wegen der Fahrerei ohne Tickets, sondern auch wegen einem Diebstahl musste sich der frisch gebackene Vater verantworten.

Denn die Renovierung des Kinderzimmers hatte er nicht mit gekaufter, sondern mit frisch geklauter Farbe vorgenommen. In einem Kaller Baumarkt war er aufgefallen, als er das Material inklusive Farbrolle entwendet hatte.

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