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Spritpreise, Bußgelder...: Tipps für die Autofahrt in den Urlaub

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Auf dem Weg in den Urlaub lohnt sich oft das Überqueren der Landesgrenze, denn in vielen Ländern ist der Sprit billiger als in Deutschland. Foto: dpa
Packen, Tanken und Abfahrt - so einfach sollte man sich die Planung der Fahrt in den Urlaub mit dem eigenen Auto nicht machen. Welche Dokumente sollte man mitnehmen? Wie sollte man Tankstopps einplanen? Wir geben Tipps.
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Schon vor Fahrtantritt lohnt es sich, die Tankstopps strategisch zu planen, um bares Geld zu sparen. Denn die Kraftstoffpreise in Europa variieren sehr stark. Wer zum Beispiel nach Italien fährt, sollte spätestens in Österreich volltanken. Gegenüber Italien ist das Superbenzin dort 35 Cent billiger, Diesel rund 28 Cent.

Europäischer Unfallbericht

Wer mit dem eigenen Fahrzeug in den Urlaub will, sollte bei Auslandsfahrten allerdings auch einige zusätzliche Dokumente an Bord haben. Dazu gehört der Europäische Unfallbericht, rät der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV).

Das mehrsprachige Dokument mache das Protokollieren eines Unfalls vor Ort einfacher – gerade wenn die Beteiligten verschiedene Sprachen sprechen. Experten raten immer wieder davon ab, fremdsprachige Schriftstücke zu unterzeichnen, deren Inhalt nicht völlig verständlich ist.

Auf in den Urlaub – hoffentlich gut geplant. Wir geben Tipps zur Tankstopp-Planung und hilfreichen Dokumenten, die im Auto nicht fehlen sollten.
Auf in den Urlaub – hoffentlich gut geplant. Wir geben Tipps zur Tankstopp-Planung und hilfreichen Dokumenten, die im Auto nicht fehlen sollten.
Foto: Ampnet

Laut GDV vereinfacht der Europäische Unfallbericht gerade bei Unfällen im Ausland die Schadensregulierung durch die Versicherungsgesellschaften.

In einigen Ländern sei außerdem die Grüne Versicherungskarte als Nachweis für eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung Pflicht. Dazu zählten Albanien, Montenegro, Serbien, die Türkei und die Ukraine.

Lesen Sie hier mehr zu den aktuellen Kraftstoffpreisen in Europa.

Rettungskarte hilft Rettern

Unabhängig vom bereisten Land rät die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), die sogenannte Rettungskarte hinter der Sonnenblende haben. Sie gibt den Rettungskräften wichtige Informationen, wie eingeklemmte Insassen nach einem Unfall aus dem speziellen Fahrzeugtyp befreit werden können. Das Dokument stellt der etwa ADAC im Internet bereit.

Bei Urlaubsreisen ins EU-Ausland sind Polizei oder Rettungsdienste einheitlich unter der Rufnummer „112“ zu erreichen. Laut einer Umfrage der EU-Kommission wissen dies nur 17 Prozent der Deutschen. Rufen Autofahrer beispielsweise in Österreich nach einem Sachschaden-Unfall die Polizei, müssen sie die „Blaulicht-Steuer“ von 36 Euro für diesen Einsatz zahlen.

Lesen Sie hier Tipps zum Verhalten beim Unfall im Ausland.

Vignettenpflicht – satte Bußgelder drohen

Die Alpenrepublik zählt auch zu den Ländern mit Vignettenpflicht. Weitere solche Staaten sind Slowenien, die Schweiz, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Tschechien und die Slowakei. Um Bußgelder zu vermeiden, sollten Autofahrer spätestens an der letzten Tankstelle vor der jeweiligen Grenze den entsprechenden Aufkleber erwerben, rät der ADAC. In Österreich etwa würden Geldstrafen von mindestens 300 Euro fällig, wenn sich die Polizei nicht mit dem Bezahlen einer sogenannten Ersatzmaut von 120 Euro zufriedengibt.

Unfall im Ausland: Ein Europäischer Unfallbericht kann die Aufnahme des Unfalls erleichtern.
Unfall im Ausland: Ein Europäischer Unfallbericht kann die Aufnahme des Unfalls erleichtern.
Foto: ADAC

Andere Länder, andere Regeln

Darüber hinaus gilt in der Alpenrepublik laut dem ADAC eine Regel namens „geschultes Amtsauge“: Danach können Polizisten per Schätzung Fahrer bei Tempoüberschreitung von bis zu 30 km/h zu Bußgeldern verdonnern.

Eine Besonderheit im Verkehrsrecht hat auch Italien zu bieten: Dort können die Behörden Autos beschlagnahmen und versteigern, wenn der Halter sein Auto selbst fährt und dabei über 1,5 Promille Alkohol im Blut hat. Zu den gegenüber Deutschland abweichenden Verkehrsregeln gehört auch die Lichtpflicht. Sie gilt laut ADAC in 22 Ländern Europas.

Lesen Sie hier mehr zu Bußgeldern im Ausland.

In vielen europäischen Ländern muss eine Warnweste im Auto mitgeführt werden. Manchmal ist nur vorgeschrieben, sie nach einem Unfall zu tragen, wenn Insassen das Auto verlassen. Der ADAC empfiehlt, immer so viele der stark reflektierenden Kleidungsstücke an Bord zu haben, wie Insassen im Auto sind. (dmn, dpa)

Wie packt man das Auto sicher für den Urlaub? Dieses ADAC-Video gibt hilfreiche Tipps.

ADAC: Autos sicher beladen

So werden Sie mit Stress im Stau fertig.

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