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Sprit sparen: So müssen Sie seltener zum Tanken

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Die Spritpreise steigen immer weiter in die Höhe. Wer ein paar Regeln beachtet, tankt günstiger. Foto: dpa
Die Ferienzeit lässt die Preise für Sprit steigen. Wer unbedingt mit dem Auto verreisen möchte, sollte ein paar Regeln beachten. So lässt sich viel Geld sparen und auch die Umwelt wird geschont.
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Den stark schwankenden Kraftstoffpreisen an Tankstellen sind Autofahrer grundsätzlich ausgeliefert: Ist der Wagen leer, müssen sie für den Sprit oft viel mehr bezahlen als noch am Vortag. Um die Tankrechnung nicht unnötig in die Höhe zu treiben, hilft es, an bestimmten Tagen Benzin oder Diesel zu kaufen, sagt Rainer Hillgärtner vom Auto Club Europa (ACE).

„Die Preise für Kraftstoffe ziehen am Wochenanfang langsam an, erreichen am Freitag ihren Höhepunkt und geben am Samstag und Sonntag deutlich nach. Vor Feiertagen steigen die Preise, danach fallen sie“, erläutert er Regelmäßigkeiten bei der Spritpreisentwicklung.

Autofahrer haben 2011 noch nie so viel Geld fürs Tanken ausgeben müssen wie in diesem Jahr.
Autofahrer haben 2011 noch nie so viel Geld fürs Tanken ausgeben müssen wie in diesem Jahr.
Foto: dpa

Wenn Sprit teuer ist, nicht volltanken

Müssen Autofahrer an einem Tag tanken, an dem Benzin und Diesel besonders teuer sind, sollten sie sich an der Zapfsäule zurückhalten, rät Hillgärtner. Dann lohne es sich, erst einmal nur so viel Sprit zu kaufen, wie man ungefähr benötige, bis die Kraftstoffpreise wieder fallen.

An Discount-Tankstellen kosten Benzin und Diesel von gleicher Qualität häufig zwischen zwei und vier Cent weniger als an Markenstationen. Außerdem seien die Kraftstoffpreise in ländlichen Regionen meist niedriger als in Städten oder an Autobahntankstellen, wo das Tanken am teuersten ist. Daraus ergeben sich den Angaben des ACE nach im bundesweiten Preisvergleich Differenzen von bis zu 10 Cent.

Wer clever fährt, muss die Zapfsäule seltener ansteuern.
Wer clever fährt, muss die Zapfsäule seltener ansteuern.
Foto: dpa

Extratouren zu Billig-Tankstellen lohnen nicht

Extratouren zu einer günstigen Tankstelle sind in der Regel unsinnig: Wer sich eigens auf den Weg macht, um zum Beispiel einen Preisvorteil von 3 Cent auszukosten, und 50 Liter tanken will, spart rein rechnerisch 1,50 Euro. Das entspricht ungefähr einem Liter Kraftstoff, mit dem viele Autos keine 15 Kilometer weit kommen. Berücksichtigt man noch den Fahrzeugverschleiß, rentieren sich bestenfalls 10 Kilometer Umweg, um an günstigen Sprit zu kommen. (dpa/ADAC/tn)

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