Bombe im Garten

Von TOBIAS MORCHNER, 22.04.07, 20:35h

Beim Graben in einem Sandhaufen in ihrem Garten war eine Kölnerin auf eine Streubombe gestoßen. Der Sprengkörper wurde dann "kindersicher" gelagert. Der Kampfmittelräumdienst brachte die Streubombe zur Explosion.

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Annette Legler und Andreas Rupieper haben die Bombe in Sicherheit gebracht.
Ein falscher Spatenstich hätte Familie Legler aus Flittard am Samstagmittag möglicherweise in große Gefahr gebracht. Beim Graben in einem von Anbauarbeiten übrig gebliebenen Sandhaufen in ihrem Garten war Annette Legler auf eine Streubombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. „Der Zünder lag frei. Wenn wir da an der richtigen Stelle mit dem Spaten drangekommen wären, hätte es zur Explosion kommen können“, so Ulrich Legler. 150 Gramm Sprengstoff befanden sich in der amerikanischen Bombe, genug um einen vier Meter großen Krater zu reißen. Doch Familie Legler traf gemeinsam mit Andreas Rupieper, einem Bekannten, der gerade zu Besuch war, die richtige Entscheidung. Sie legten den Sprengkörper auf das Dach eines Schuppens, so dass die Kinder nicht heran- kommen konnten und alarmierten die Polizei. Die Beamten verständigten die Experten vom Kampfmittelräumdienst. „Die haben das Ding dann mitgenommen und lassen es in einem gesicherten Raum explodieren“, sagt Ulrich Legler.


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