Von BRITTA GÜRKE, 20.03.04, 07:10h
Planung verlangt.
Ruppichteroth - Fast ein bisschen wohnlich sieht es aus. Damit passt es sich gut in die umliegende Baulandschaft ein. Nach monatelanger Planungsphase steht jetzt das endgültige Aussehen des neuen Feuerwehrhauses fest. In den ursprünglichen Entwurf wurden die Änderungsvorschläge des Kreises eingearbeitet. Nun stimmte der Gemeinderat geschlossen einer abgespeckten Variante des künftigen Heimes der örtlichen Löschgruppe zu.
Hochzufrieden zeigte sich Gemeindebrandinspektor Ferdi Lückerath, und auch Bürgermeister Hartmut Drawz ließ sich von den Einsparungen an dem Neubau nicht die Freude verderben: Die Einschränkungen waren leider nötig.
So fielen nach der Begutachtung durch den Kreis vor allem die Schulungsräume kleiner aus. Dadurch konnten wird 90 000 Euro sparen, so Drawz. Das neue Haus zwischen Doktor-Herzfeld-Straße und der L 312 hat Architekt Uwe Oehlert in enger Zusammenarbeit mit Lückerath geplant. Es wird Platz für sechs Feuerwehrfahrzeuge bieten.
Ein ausgetüfteltes Parkplatzsystem soll gewährleisten, dass sich bei einem Einsatz die eintreffenden Feuerwehrmänner und die bereits ausrückenden Wagen nicht begegnen. Zur L 312 wird es eine eigene Ausfahrt geben. Gleich an die Garagen angebaut werden auf zwei Stockwerke verteilt die Umkleide-, Verwaltungs- und Schulungsräume liegen. Auch hier mussten zahlreiche Vorschriften beachtet werden. So stehen jedem Feuerwehrmann rund 1,5 Quadratmeter Fläche zu. Neben den 40 aktiven Ruppichterother Feuerwehrleuten soll auch die Jugendfeuerwehr das neue Haus ausgiebig nutzen.
Zwar würden Gemeinde und Feuerwehr am liebsten sofort mit dem rund 1,2 Millionen Euro teuren Bau beginnen. Wegen der Auflagen des Haushaltssicherungskonzeptes müssen sie aber die Zustimmung der Bezirksregierung abwarten. Die hat den Bedarf bereits im letzten Jahr anerkannt. Ich hoffe, dass wir noch dieses Jahr mit dem Bau beginnen können, so Drawz optimistisch.