Wie schnell ein Kinderzimmer in Flammen stehen kann, zeigte die Ruppichterother Wehr bei einer Brandschutzübung. BILDER: HOCHHEUSER
Wie schnell ein Kinderzimmer in Flammen stehen kann, zeigte die Ruppichterother Wehr bei einer Brandschutzübung. BILDER: HOCHHEUSER
Ihre Zielgenauigkeit stellten beim Feuerwehrfest auch schon die Ruppichterother Kinder unter Beweis. _vk 0>
Ruppichteroth - In hellen Flammen stand gestern Nachmittag ein Kinderzimmer in Ruppichteroth. Glücklicherweise war es auf einer Wiese aufgebaut und diente nur zu Demonstrationszwecken. Die Brandschutzübung war der Höhepunkt des zweitägigen Fests der Ruppichterother Feuerwehr im und ums Gerätehaus. Sie sollte den zahlreichen Zuschauern zeigen, wie sinnvoll Rauchmelder sind. Und den jungen Gästen, „was passieren kann, wenn man mit Feuer spielt“, so Rolf Jamin von der Ortsgruppe, der die Übung moderierte. Dicht umlagert war auch das Großlöschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr Köln / Bonn, das beim Feuerwehrfest besichtigt werden konnte. Es hat einen Monitor auf dem Dach „und kann wegen der enormen Hitze auch aus größerer Entfernung auf dem Flugfeld einen Brand löschen“, erläuterte Karl-Friedrich Seuthe, stellvertretender Wehrleiter. Zudem habe es besonders viel Schaum an Bord, um Flugzeuge im Notfall damit abzudecken.
Für die erwachsenen Besucher spielte der Windecker-Musikanten-Express auf, die jüngeren konnten Rundfahrten mit Feuerwehrautos unternehmen oder sich an Spritzwänden selbst als Feuerwehrkind versuchen. Das Fest hatte am Samstag mit einem gemütlichen Abend begonnen, bei dem die Live-Band „Little Jukebox“ unterhielt. Delegationen der Feuerwehren aus Windeck, Much, Eitorf, Waldbröl und Nümbrecht waren zu Gast. Die Ruppichterother Wehr zählt 38 Aktive mit Wehrleiter Ferdi Lückerath an der Spitze, hinzu kommen 18 Jugendfeuerwehrleute. Schon am ersten Abend kamen rund 250 Besucher, gestern waren es noch einige hundert mehr.(hoc)