Kölner Stadt-Anzeiger
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Westerwelle: DDR-Romantisierung ist zum Kotzen

Erstellt 09.11.07, 21:04h

Berlin - FDP-Chef Guido Westerwelle findet "die Romantisierung der DDR von einigen Intellektuellen zum Kotzen". In der Oldenburger "Nordwest-Zeitung" (Samstag) griff Westerwelle den Schauspieler Peter Sodann an, der zuvor in einem Interview zum 18. Jahrestag des Mauerfalls nach Angaben der "Stuttgarter Nachrichten" gemeint hatte, möglicherweise gehe "das Experiment, das wir in der DDR erlebt haben, irgendwann noch einmal von vorn los". Westerwelle sieht darin eine "erschreckende Verharmlosung" der DDR.

In "Spiegel Online" kritisierte der FDP-Chef auch die Mauer-Lichtinstallation einer südkoreanischen Künstlerin vor dem Brandenburger Tor. "Wenn ein Künstler sich mit einer hübsch leuchtenden Mauerinstallation, an der Stelle, wo die Mauer tatsächlich stand, politisch zu Wort meldet, erkenne ich darin eine erschreckende Banalisierung von Grausamkeit und Unrecht." (dpa)


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