27.08.2016
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Spanischer Pokal: Real profitiert vom Referee

Mesut Özil (l.) im Zweikampf.

Mesut Özil (l.) im Zweikampf.

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AFP

Madrid -

Spaniens Fußball-Meister Real Madrid hält sich für die Rückschläge in der Liga im Pokal schadlos. Nach einem 2:0-Sieg im Viertelfinal-Hinspiel über den FC Valencia stehen die „Königlichen“ mit einem Bein in der Runde der letzten Vier. Allerdings waren die Madrilenen in der Partie am Dienstagabend im heimischen Bernabéu-Stadion den Valencianern spielerisch unterlegen und vor allem mit Konterangriffen erfolgreich. In einigen Szenen hatten sie auch den Schiedsrichter auf ihrer Seite.

„Valencia spielte Fußball, Real schoss die Tore“, fasste die Sportzeitung „As“ den Spielverlauf zusammen. Karim Benzema (37. Minute) erzielte auf Vorlage von Sami Khedira den Führungstreffer. Der Valencianer José Andrés Guardado (73.) markierte per Eigentor das 2:0. Reals Assistenztrainer Aitor Karanka lobte nach dem Abpfiff auf der Pressekonferenz vor allem die Leistung Khediras. „Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie er dem Gegner den Ball abnimmt und sich in den Angriff einschaltet“, schwärmte der Assistent von José Mourinho. „Dem Publikum fällt Khedira nicht immer auf, aber wir wissen, was er leistet. Er befindet sich in toller Form.“

Scharfe Schiri-Kritik

Der FC Valencia fühlte sich massiv vom Schiedsrichter benachteiligt - wohl auch zurecht, wie die Madrider Sportpresse einräumte. „Es ist empörend, dass die Schiedsrichter sich immer zugunsten der großen Vereine irren“, beklagte sich Valencias Stürmer Roberto Soldado. Das Madrider Sportblatt „Marca“ kreidete dem Unparteiischen César Muñiz Fernández an, dem FC Valencia zu Unrecht einen Elfmeter verweigert und mehrere Angriffe der Gäste durch falsche Abseitsentscheidungen gestoppt zu haben.

Bei einem Einzug ins Halbfinale trifft Real dort auf den FC Barcelona, sofern die Katalanen sich gegen den FC Málaga durchsetzen. (dpa)


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