26.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Kapitän des 1. FC Köln: Darum saß Matthias Lehmann gegen Frankfurt auf der Bank
14. February 2016
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Kapitän des 1. FC Köln: Darum saß Matthias Lehmann gegen Frankfurt auf der Bank

Matthias Lehmann

Matthias Lehmann

Foto:

Bongarts/Getty Images

Köln -

Neu ist das nicht mehr, aber doch immer wieder verblüffend: Eine Stunde vor dem Beginn der Bundesliga-Spiele werden die Aufstellungen verteilt – und in der Formation des 1. FC Köln gibt es mindestens eine große Überraschung. Welche Elf Trainer Peter Stöger ins Rennen schickt, ist kaum kalkulierbar. Am Samstag war es ja sogar so weit, dass Matthias Lehmann zunächst auf der Bank saß – obwohl der Kapitän stets als der einzig gesetzte Feldspieler galt.

Diesmal allerdings kehrte er nach abgesessener Gelbsperre ins Aufgebot zurück – nicht jedoch in die Startelf. „Das war für mich die schwerste Entscheidung, seit ich Trainer bin“, erklärte Stöger. Aber: „Im Nachhinein war es auch die leichteste Entscheidung, weil er ja weiß, was ich von ihm halte, wie ich ihn schätze, und dass er einen extremen Stellenwert in dieser Mannschaft hat.“

Lehmann als erste Option

Doch trotz allen Respekts musste Lehmann, der dann aber schon in der 13. Minute für den verletzten Simon Zoller ins Spiel kam, den Anpfiff von der Bank aus beobachten. Stöger setzte im zentralen Mittelfeld erneut auf Yannick Gerhardt und Jonas Hector. „Wir wollten ganz einfach sehen, ob die Art und Weise, wie wir in Hamburg gespielt haben, noch einmal funktionieren kann. Wir haben das diese Woche zig Mal durchgespielt, welche Varianten funktionieren könnten. Unter dem Strich blieb übrig, dass wir auch mal ein Spiel ohne Matze spielen können, denn wir wissen, dass er stabil genug ist, so dass wir ihn in der Gruppe nicht verlieren“, sagte Stöger. „Wir hatten auch zig Ideen mit Matze – deshalb war klar, dass wir ihn bringen, wenn etwas passiert. Für nahezu jede Position, auf der es nicht funktioniert hätte, hatten wir ihn als erste Option.“ (ksta)


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