27.07.2016
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1. FC Köln: Gesprächsbedarf nach verpatztem Auftakt - Bittencourt verletzt

Leonardo Bittencourt (l.) im Duell mit Christian Gentner

Leonardo Bittencourt (l.) im Duell mit Christian Gentner

Foto:

Bongarts/Getty Images

Köln -

Der 1. FC Köln konnte am Sonntag vorsichtige Entwarnung in Bezug auf den Gesundheitszustand von Leonardo Bittencourt geben.

Der offensive Mittelfeldspieler wurde beim 1:3 gegen den VfB Stuttgart am Samstag in der 66. Minute verletzt ausgewechselt und durch Neuzugang Filip Mladenovic ersetzt. Einen Tag darauf folgte die Diagnose: Ein Schlag auf die Wade hat bei Bittencourt eine Wadenprellung im linken Bein verursacht. Er wird mindestens zu Beginn der Woche eingeschränkt und unter ständiger Aufsicht der Physiotherapeuten des FC trainieren. Eine längere Pause droht aber nicht.

Gesprächsbedarf gibt es dagegen nach dem verpatzten Rückrunden-Auftakt durchaus. Dominique Heintz jedenfalls regt einen Austausch darüber an, ob die Kölner nach dem achten Kopfball-Gegentor dieser Saison nicht darüber nachdenken sollten, von einer Raum- auf eine Manndeckung bei gegnerischen Standardsituationen umzusteigen. „Wenn du laufend solche Tore bekommst, muss man darüber reden.

Vielleicht muss man als Abwehrspieler sagen, vielleicht kriegt doch jeder seinen Mann zugewiesen“, sagte der Innenverteidiger, der sich über die Entstehung der Niederlage ärgerte: „Unnötig ist das passende Wort. Wir waren gut im Spiel und machen uns das 1:1 dann selbst rein. Da hat das Spiel begonnen zu kippen. Wenn wir konsequenter gewesen wären und das 2:0 gemacht hätten, wäre Stuttgart nicht mehr zurückgekommen“, erklärte Heintz. „Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben.“

Erinnerungen an den ersten Spieltag

Auch Matthias Lehmann war enttäuscht und hielt nicht geheim, dass der Ausgang der Partie in seinen Augen gerechtfertigt war. „Es hat heute ein bisschen an den ersten Spieltag erinnert. Nur, dass wir diesmal die Fehler gemacht haben und Stuttgart uns dafür bestraft hat. Wir können uns nicht beschweren, dass das Spiel so ausgegangen“, sagte der Kapitän. „Wir reißen jetzt niemandem den Kopf ab für die Fehler, die wir gemacht haben. Da picken wir niemanden raus. Wir haben das Spiel unnötig aus der Hand gegeben.“

Wenn Peter Stöger seine Spieler am Montag (15 Uhr) erstmals nach der Niederlage gegen die Schwaben zum Training bittet, wird Jonas Hector nicht dabei sein. Der Linksverteidiger weilt bei der deutschen Nationalmannschaft zum ersten Treffen des Jahres.

Neben letzten Werbemaßnahmen für DFB-Sponsoren will die Sportliche Leitung um Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff dort einen erweiterten Kreis von 31 Akteuren auf die Europameisterschaft ( 10. Juni bis 10. Juli in Frankreich) einstimmen. Dass Hector eingeladen wurde, ist keine Überraschung – im vergangenen Jahr war der Kölner der Nationalspieler mit den meisten Einsatzminuten. (ksta)


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