27.07.2016
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Gegen Fürth: 1. FC Köln freut sich auf den Gipfel

Am Mittwoch absolvierten die FC-Spieler ein lockeres Training.

Am Mittwoch absolvierten die FC-Spieler ein lockeres Training.

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Dahmen

Köln -

Peter Stöger setzt in der Vorbereitung auf das Topspiel bei der SpVgg Greuther Fürth (Samstag, 13 Uhr) auf Entspannung. Am Mittwoch durften sich seine Spieler beim Fußballtennis vergnügen, lockere Dehnübungen und Torschusstraining komplettierten die einzige Einheit des Tages.

Das Duell beim Spitzenreiter (Stellen Sie hier Ihre Wunsch-11 gegen Fürth auf!) beschäftigt die Profis, die Vorfreude ist groß. Dominic Maroh setzt sich trotz des im Falle einer Niederlage drohenden Neun-Punkte-Abstands auf Greuther Fürth nicht unter Druck. "Letztes Jahr war Kaiserslautern schon 15 Punkte weg, das interessiert mich nicht. Aber natürlich wäre es gut, den Abstand nicht zu groß werden zu lassen." Einer von der sportlichen Leitung anvisierten Verstärkung für die Defensive steht Maroh positiv gegenüber. "Bei uns ist jeder Spieler willkommen, der uns bei dem Ziel, den Aufstieg zu erreichen, weiterhilft", sagt der 26-Jährige. Die bisherigen Leistungen der von ihm organisierten Defensive beurteilt Maroh positiv, er räumt aber Verbesserungspotenzial ein: "Wir haben bislang drei Gegentore bekommen, das ist ordentlich. Das wir im Spielaufbau anders spielen können, ist aber auch klar. Das hängt aber auch von der Bewegung der Vorderleute ab."

Peszko wartet auf Spielberechtigung

Als zusätzliche Anspielstation könnte sich Slawomir Peszko erweisen. Der Pole hofft auf den rechtzeitigen Eingang der Spielberechtigung. An Motivation mangelt es nach dem wochenlangen Wechsel-Theater nicht. "Ich habe sechs Monate nicht gespielt. Ich brauche den Ball, Spielpraxis, Tore und Siege", sagte der 28-Jährige am Mittwoch. Peszko fühlt sich bereit für den persönlichen Saisonstart. "Ich habe in Polen mit einem eigenen Fitnesscoach und einer Zweitliga-Mannschaft trainiert. Ich bin fit." Stöger registriert den Eifer Peszkos. "Er strahlt wahnsinnige Freude aus, wieder Fußball zu spielen. Wir haben das Gefühl, dass er uns verstärken kann."

Der FC-Trainer will seine offensive Ausrichtung beim ebenfalls noch unbezwungenen Tabellenführer beibehalten. Die Hoffnungen ruhen auf Marcel Risse, der beim 2:0 gegen Sandhausen beide Treffer erzielt hatte. "Die Tore haben mir Sicherheit gegeben, daran will ich anknüpfen", sagt Risse. Allerdings appelliert der 22-Jährige an die Geduld der zuletzt sehr kritischen Zuschauer: "Gerade wenn es bei uns nicht so läuft, bringt es für die jungen Spieler nichts, wenn auf den Rängen konstant gepfiffen wird. Auf dem Rasen registriert man das natürlich, das bringt uns keine Sicherheit."


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