25.08.2016
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt
fc-banner

FC-Personal: Nascimento bleibt - McKenna fehlt

Bruno Nascimento bleibt dem 1. FC köln erhalten.

Bruno Nascimento bleibt dem 1. FC köln erhalten.

Foto:

Rainer Dahmen

Köln -

Das "Umbauprojekt 1. FC Köln" wird weiter vorangetrieben. Am Donnerstag gab der Klub die Verpflichtung des zuvor vom portugiesischen Erstligisten GD Estoril Praia ausgeliehenen Abwehrspielers Bruno Nascimento bekannt. Der Brasilianer unterschrieb einen Vertrag bis 2017. Kaderplaner Jörg Jakobs bestätigte eine Ablösezahlung, wollte diese aber "nicht kommentieren".

Die Chancen des 21-Jährigen auf Startelf-Einsätze stehen gut, da Kevin McKenna zum Saisonstart und womöglich sogar die gesamte Hinrunde ausfallen wird. Es droht sogar eine Pause von mehreren Monaten. "Diagnostiziert ist eine schwere Kniereizung. In zwei Wochen können wir ins Knie reinschauen, dann wissen wir mehr", sagt Jakobs. Zu diesem Zeitpunkt - rund eine Woche vor dem Trainingsstart - soll auch in der Kaderzusammenstellung Klarheit herrschen. Ein Transfer des Mainzers Andreas Ivanschitz ist dabei unwahrscheinlich. "Er sondiert seine Möglichkeiten, eventuell kommt es aber zu weiteren Gesprächen", sagt Jakobs. Konkreter ist der Wechsel von Marcel Risse vom FSV: "Es ist noch nichts fix, aber ich bin verhalten optimistisch."

Dass der FC die Planungen ohne den ebenfalls gesuchten Trainer vorantreiben muss, stört Jakobs nicht: "Die Spieler müssen funktionieren, mit welchem Trainer auch immer. Wir müssen jetzt handeln. Ein größeres Problem ist, wenn die Spieler vom Markt sind."

Während der Klub noch nach passenden Spieler sucht, verfügt er über ein Überangebot an Co-Trainern. André Trulsen und Klaus-Peter Nemet werden ihre Verträge im Gegensatz zu Holger Stanislawski nicht einfach auflösen. Somit kostet der Rückzug Stanislawskis den FC wohl doch - entgegen dern Ankündigungen - Abfindungszahlungen. Oder das Duo wird weiterbeschäftigt. "Das ist leider die Situation. Da können wir jetzt nicht viel dran ändern, wir müssen eine Lösung finden", sagt Jakobs.

Sobald die Vorbereitung der neuen Saison abgeschlossen ist, will sich Jakobs mit seiner Zukunft befassen. Im Gegensatz zur momentanen Situation präferiert er die Arbeit im Hintergrund: "Erst einmal fülle ich die Rolle des Managers aus und treibe die Trainer- und Spielersuche voran. Danach schauen wir weiter."