28.08.2016
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Stürmer des 1. FC Köln: Simon Zoller: „Der Anspruch muss sein, in der ersten Elf zu stehen“

Simon Zoller

Simon Zoller kam gegen den VfB Stuttgart von der Bank.

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dpa

Köln -

Mit vier Treffern ist er der zweitbeste Torschütze des 1. FC Köln in dieser Saison. Vor der Winterpause überzeugte er beim 2:1-Sieg gegen Dortmund, traf unter anderem zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Aber beim Rückrunden-Auftakt gegen Stuttgart saß Simon Zoller zunächst auf der Bank. Eine Situation, die ihn erwartungsgemäß nicht zufriedenstellt. Deshalb möchte er sich möglichst schnell aufdrängen – wie er nach dem Training am Montag erklärte. Die wichtigsten Aussagen des Stürmers.

Simon Zoller über…

… die Forderung von Peter Stöger, dass Spieler wie er und Yannick Gerhardt eine „Reaktion“ auf die Nicht-Berücksichtigung gegen Stuttgart zeigen: „Unser Anspruch muss sein, in der ersten Elf zu stehen. Dafür werden wir im Training alles geben. Wenn das in den drei Wochen davor nicht gereicht hat, muss man eben eine Schippe drauflegen. Ich glaube trotzdem, dass wir fit genug sind und uns so anbieten werden, dass wir eine Chance bekommen.“

… den Konkurrenzkampf: „Die Entscheidung ist eben zugunsten der Startelf gefallen – und dann unterstützt man die Jungs, genauso, wie es andersherum wäre. Und dann versucht man eben, es dem Trainer in der nächsten Woche so schwer wie möglich zu machen. Wir wissen, dass bei uns alle in der ersten Elf spielen können. Es ist gut für uns, zu wissen, dass wir uns nie ausruhen können, sondern immer am Limit sein müssen. Und dass eine etwas dürftige Woche dann eben ausschlaggebend dafür sein kann, ob man spielt oder nicht.“

… die Stimmung nach der Niederlage gegen Stuttgart: „Wir wollten das Spiel gewinnen – das ist nicht gelungen. Wir alle wollen nächste Woche eine Schippe drauflegen. Wir haben gegen die vermeintlich größeren Gegner sehr gut ausgesehen in dieser Saison. Darauf arbeiten wir diese Woche konzentriert hin, und dann versuchen wir, gegen Wolfsburg alles herauszuholen.“

… seine Position – mal spielt er rechts, mal im Sturmzentrum: „Es kann kein Fluch sein, wenn man auf verschiedenen Positionen zum Einsatz kommen kann. Dass ich mich im Zentrum am wohlsten fühle, ist bekannt. Aber ich will der Mannschaft da helfen, wo ich aufgestellt werde – ob rechts, links, ganz vorne oder hinter Tony Modeste.“ (ksta)