27.09.2016
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1. FC Köln gegen Hertha BSC: „Sehr bitter, dass wir durch zwei Eiertore verloren haben“

Eine ganz bittere Niederlage für die Kölner Profis bedeutete das 1:2 gegen Hertha BSC Berlin.

Eine ganz bittere Niederlage für die Kölner Profis bedeutete das 1:2 gegen Hertha BSC Berlin.

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dpa

Herr Horn, Sie haben schon öfters in dieser Saison Punkte liegen lassen. Heute ist es besonders bitter oder?

Ja, es ist extrem enttäuschend so direkt nach dem Spiel. Ich denke, wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft und hatten noch einen Lattenknaller durch Tony Ujah. Wenn wir da in Führung gehen, kommt die Hertha wohl nicht mehr zurück. Sie haben sowieso sehr defensiv und auf Konter gespielt. Am Ende gab es kaum noch Nachspielzeit, weil die Berliner nur noch auf dem Boden lagen. Es ist sehr schade und sehr bitter, dass wir durch zwei so Eiertore verloren haben.

Sie sprechen zwei Eiertore an. Das zweite ist wohl das größere Eiertor. Wie haben Sie das gesehen?

Eigentlich ist das ein schlecht getretener Freistoß. Den hätte ich locker aufnehmen können, wenn er durchgekommen wäre. So wird er unglücklich durch die Mauer abgefälscht. Da müssen wir einfach kompakter stehen und den Ball abwehren. Bitter ist aber auch das erste Tor, als der Ball gegen meine Laufrichtung genau ins Eck geht.

War trotz der Niederlage die Leistung in Ordnung?

Ehrlich gesagt hat in der ersten Halbzeit die Entschlossenheit nach vorne gefehlt. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Wir hatten schon einige Spiele, wo es so war, vor allem zuhause. Aber heute haben wir vor allem in der zweiten Halbzeit noch mal alles versucht, wir können uns da nichts vorwerfen. Leider haben wir aus unseren Torchancen nicht allzu viel rausgeholt. Mit etwas Glück machen wir auch zwei oder drei Tore. Am Ende haben wir nur eins gemacht und zwei sehr unglückliche Gegentore bekommen und stehen jetzt mit null Punkten dar.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was Stürmer Anthony Ujah zur Niederlage gegen Hertha BSC Berlin sagt.

Herr Ujah, wie beurteilen Sie das Spiel?

Die erste Halbzeit war nicht so gut von uns. Wir spielen uns wenige Chancen heraus. Aber die zweite Halbzeit war besser, wir hatten mehr Chancen und die Atmosphäre war sehr, sehr gut. Das 1:2 war sehr unglücklich, ich bekomme den Ball auf meine Brust und von da aus fliegt er ins Tor.

Erst machen Sie ein Tor, dann treffen Sie die Latte und danach fälschen Sie den Ball ins Tor ab. Wie war das emotional für Sie?

Ich freue mich über mein Tor. Aber der Erfolg der Mannschaft ist wichtig und heute war er nicht da. Es ist zwar gut für mein Selbstvertrauen, aber die Mannschaft ist einfach wichtig.

Was ist bei dem zweiten Tor schief gelaufen? Einige sind gesprungen, Sie sind stehen geblieben.

Ich muss mir das nochmal ansehen. Ich weiß gerade nur, dass der Ball mir auf die Brust springt.

Mit welchen Erwartungen gehen Sie in das Spiel gegen Leverkusen?

Es ist ein wichtiges Spiel für uns und unsere Fans. Wir werden alles probieren. Mal sehen.

Aufgezeichnet von Justus Spickermann

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