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1. FC Köln: Hoffen auf Marco Höger

Marco Höger beim FC-Training in zivil

FC-Profi Marco Höger bangt um einen Einsatz gegen seinen Ex-Klub Schalke 04.

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Rainer Dahmen

Köln -

Peter Stöger hat den 3:0-Auswärtssieg des FC Schalke 04 am Donnerstag in der Europa League verfolgt, die Königsblauen sind schließlich am Sonntag (17.30 Uhr) im Rhein-Energie-Stadion der nächste Gegner seiner Mannschaft. „Schalke hat ein gutes Spiel gemacht – das wirkte professionell und abgebrüht. Wir sind darauf eingestellt, dass sie selbstbewusst auftreten werden“, sagte Stöger.

Trotzdem blickt der Österreicher der kommenden Partie positiv entgegen. „Die Schalker werden auf einen FC treffen, der weiß, dass er seit April kein Heimspiel mehr verloren hat“, so der Kölner Trainer. Ob der Ex-Schalker Marco Höger gegen seine alten Kollegen auflaufen kann, soll sich in den verbleibenden Trainingseinheiten zeigen. „Wenn Marco grünes Licht gibt und sich gut fühlt, dann werden wir auf ihn zurückgreifen“, so Stöger, der allerdings gleich anfügte: „Wenn wir das Gefühl haben, dass er sich nicht ganz sicher ist, dann wird er auch nicht zum Einsatz kommen.“

Stöger: „Das Bestmögliche aus der Situation machen“

Am Sonntag ganz sicher nicht zum Einsatz kommen wird Leonardo Bittencourt. Der 23-jährige fällt mit einem Sehnen-Anriss im linken Oberschenkel mindestens sechs Wochen aus. „Es ist enttäuschend, dass seine harte Arbeit nicht belohnt wird“, sagte Stöger im Hinblick darauf, dass Bittencourt sich nach seiner Sprunggelenks-Operation im Oktober gerade erst zurückgekämpft hatte.

Stöger erläuterte er könne „die Verletzungen natürlich nicht emotionslos hinnehmen.“ Trotzdem müsse er „das Bestmögliche aus der Situation machen.“ Die Bestmögliche Ausbeute im Heimspiel gegen Schalke wären drei Punkte. Dass das allerdings nicht einfach werden wird, weiß auch Stöger. „Es wird eine spannende Geschichte am Sonntag.“ (nra)