28.08.2016
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Analyse Teil I: Duselsieg für den 1. FC Köln

Matchwinner Christian Clemens (r.) erhält Glückwünsche von seinem Kapitän.

Matchwinner Christian Clemens (r.) erhält Glückwünsche von seinem Kapitän.

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dpa

Köln -

Das Wichtigste zuerst:

Der 1. FC Köln hat sein erstes Zweitliga-Spiel in diesem Jahr mit 2:1 gegen Erzgebirge Aue gewonnen, das entscheidende Tor erzielte Christian Clemens quasi mit dem Schlusspfiff. Das war enorm wertvoll für die Kölner, weil ansonsten die Zuversicht, doch noch Platz drei erreichen zu können, einen erheblichen Dämpfer bekommen hätte. Frank Schaefer, der Leiter Sport des FC, sagte: „Wir müssen ehrlich sein – das war ein Alles-oder-nichts-Spiel. Wenn wir nur 1:1 gespielt hätten, wäre Ernüchterung eingetreten.“

Nicht so wichtig:

Der Rasen des Rhein-Energie-Stadions hat enorm unter den Wasserfällen aus der Luft, die in den vergangenen Tagen auf ihn niederprasselten, gelitten. Das machte es den Spielern zumindest sehr leicht, ein Matschfeld zu hinterlassen.

Die Tore:

Das 1:0 fiel im Anschluss an eine Ecke des sehr stürmisch und wild beginnenden 1. FC Köln. Christian Clemens flankte und Dominic Maroh vollendete mit dem Kopf (4.). Der Ausgleich fiel in der 79. Minute – es traf, ebenfalls per Kopf, der Ex-Kölner Kevin Pezzoni bei seiner Rückkehr nach Köln. Clemens wiederum nutzte die Gelegenheit, die sich ihm in der zweiten Minute der Nachspielzeit bot: Freie Sicht aufs Tor, kein Bein mehr im Weg und ab, aus 25 Metern in den Winkel – 2:1. Danach war das Spiel aus.