26.07.2016
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt
fc-banner

Analyse Teil II: Mann und Moment des Spiels

Matchwinner Christian Clemens (r.) erhält Glückwünsche von seinem Kapitän.

Matchwinner Christian Clemens (r.) erhält Glückwünsche von seinem Kapitän.

Foto:

dpa

Köln -

Mann des Spiels:

Christian Clemens, gestern im Zentrum eingesetzt: „Ich war ein Achter im Spielsystem des Trainers.“ Bereitete ein Tor vor und erzielte das entscheidende Tor, ein wunderschönes obendrein. Auch danach in Topform: Riesen-Jubel-Sprint über das halbe Feld mit anschließendem Bauchrutscher.

Moment zum Vergessen:

Ein langer Moment: Die zweite Halbzeit des 1. FC Köln (mit Ausnahme des Clemens-Augenblicks). Zu passiv, zu ängstlich, zu gehemmt, zu wenig.

Das war gut:

Die erste Hälfte der Kölner. Das Gegenteil des schlechten zweiten Durchgangs: hohes Tempo, gelungene Ballstafetten, Flanken, lange Bälle, kurze Pässe – fast alles gelang. Außer vielen Toren.

Das war schlecht:

Der Ertrag aus der guten Phase. Die zwei Tore mehr als das 1:0, mit dem man in die Pause ging, hätten dem Spiel eine ganz andere Note verliehen.

Das sagen wir:

Die Kölner haben sich dank eines glücklichen Sieges die Option auf ihr Ziel für die Rückrunde erhalten: Platz drei erreichen. Ein Unentschieden hätte diesen Wunsch fast schon am 20. Spieltag beendet. Nun aber darf der FC auf eine Leistungssteigerung hoffen, mit der er seine beiden Auswärtsspiele in Cottbus und St. Pauli bestehen kann. Um Platz drei nicht aus den Augen zu verlieren.


Neue Nachrichten

Wir haben neue Artikel für Sie. Möchten Sie jetzt die aktuelle Startseite laden?