28.08.2016
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1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt: Harter Kampf ums Geburtstagsgeschenk

FC-Trainer Peter Stöger, Kapitän Matthias Lehmann

FC-Trainer Peter Stöger, Kapitän Matthias Lehmann

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RD

Köln -

Gibt es ein schöneres Geburtstagsgeschenk für einen Fußballverein als einen Sieg? Natürlich nicht, würde auch der 1. FC Köln sagen, der am Samstag 68 Jahre alt wird und am Abend bei Flutlichtatmosphäre (18.30 Uhr, Sky, Liveticker bei ksta.de) Eintracht Frankfurt empfängt.

Aber da man sicher sein kann, dass Trainer Armin Veh (55) seine Frankfurter ohne Spendierlaune auf den Rasen schickt – zumal er selbst ein Jubiläum (300. Bundesligaspiel) zu feiern hat – schenkt sich der FC sicherheitshalber selbst etwas: Eine neue Mitglieder-Werbekampagne.

FC will die 100.000er-Marke knacken

76.000 Menschen stehen bisher in der Kartei. Das bedeutet Platz vier der Bundesliga hinter Bayern. Schalke 04 und Dortmund. In den letzten zweieinhalb Jahren haben sich 21.000 Leute neu angemeldet. Bis zum Fernziel von FC-Präsident Werner Spinner, der magischen 100.000er-Marke, ist es aber noch ein ordentliches Stück.

Die im Karneval als Guerilla-Marketing-Aktion gestartete Kampagne mit dem Imperativ „Werde FC“ wird nun auch offiziell gestartet. Mancher erfährt dabei möglicherweise Neues über sich: „Dein Herz ist längst Mitglied“. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle erklärt: „Der FC ist so tief in der Kölner Identität verwurzelt, dass viele glauben, sie hätten die FC-Mitgliedschaft praktisch mit der Geburt in Köln automatisch bekommen.“ Aber unterschreiben und Beitrag zahlen hilft dem Klub natürlich mehr.

Stöger muss auf Svento verzichten

Die Bilanz der Geburtstagsspiele ist übrigens so wechselhaft wie das Schicksal des Klubs: Vier Siege, ein Remis, drei Niederlagen waren es in den acht Pflichtspielen, die der Klub seit 1948 an einem 13. Februar absolviert hat.

FC-Trainer Peter Stöger muss nur auf den verletzten Dusan Svento verzichten. Veh fehlt mit Carlos Zambrano (Sperre) sein härtester Verteidiger. Ob Frankfurts Torjäger Alexander Meier seinen Partner Haris Seferovic zurück bekommt, ist offen. „Ich bin nicht nachtragend. Er macht seine Sache im Training fleißig“, sagt Veh über den 23-Jährigen, der mit abfälligen Gesten gen Bank aufgefallen war, so dass Veh „irgendwann die Schnauze voll“ hatte.

Im Vorfeld der Partie gegen die Eintracht bittet der Klub um rechtzeitige Anreise am Samstag. Aus Sicherheitsgründen sind die Wege am Stadion verändert, damit sich die zu Aggression neigenden Teile der jeweiligen Anhänger nicht in die Quere kommen können. (ksta)