Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt
fc-banner

FC-Profi verletzt: Leonardo Bittencourt fällt schon wieder lange aus

Neuer Inhalt

FC-Spieler Leonardo Bittencourt hat sich beim Spiel gegen den SC Freiburg verletzt.

Foto:

imago

Köln -

Der 1. FC Köln muss im Kampf um einen Platz im internationalen Wettbewerb einen Rückschlag einstecken, der viel schwerer wiegt als die jüngste Niederlage beim SC Freiburg. Wie der Klub  am frühen Donnerstagabend mitteilte, wird Mittelfeldspieler Leonardo Bittencourt für mindestens sechs Wochen ausfallen. Bei dem 23-Jährigen sei bei einer MRT-Aufnahme ein Sehnenanriss im linken Oberschenkel festgestellt worden, teilte der Klub mit. Am Morgen hatte Bittencourt beim Training vorzeitig abgebrochen.

Es ist bereits die zweite schwerere Verletzung, mit welcher der Techniker in dieser Saison zu kämpfen hat. Erst gegen Ende der Winterpause war der Deutsch-Brasilianer nach einem im Oktober erlittenen Bänderriss im Sprunggelenk auf den Platz zurückgekehrt und hatte erste Einsätze in der Bundesliga absolviert. Um die Belastung zu dosieren, ließ Trainer Peter Stöger ihn im Pokalspiel in Hamburg zunächst auf der Bank. Im Jahr 2017 hat Bittencourt noch kein Spiel über 90 Minuten absolviert.

Auch Höger wackelt für das Schalke-Spiel

Mit Bittencourts Ausfall  erreichen die Kölner Personalsorgen vor der Partie gegen den FC Schalke 04 am Sonntag (17.30 Uhr, RheinEnergie-Stadion, Liveticker bei ksta.de) fast wieder das Ausmaß vom Herbst.  Neben den  langzeitverletzten Marcel Risse und Timo Horn fehlt auch Matthias Lehmann, mit dessen Rückkehr nach der Winterpause gerechnet wurde, schon seit Wochen. Der Kapitän  sei „zu 99 Prozent“ kein Kandidat für Sonntag, sagte Stöger. Auch Marco Höger ist angeschlagen und könnte am Sonntag  ausfallen.

So wird Stöger im Mittelfeld stark umbauen müssen – in einem Bereich, wo der Österreicher besondere Schalker Stärken sieht: „Sie haben eine große technische Qualität aus dem Zentrum heraus.“  raglich ist, wie sich Salih Özcan von seinem schwachen Auftritt beim Pokalspiel in Hamburg erholt hat. Milos Jojic wäre eine kühne Variante im defensiven Mittelfeld. Ein offenes Rennen.

Vorsprung auf Schalke soll gehalten werden

Übermäßig sorgen wollen sich die Kölner dennoch nicht. „Wir haben gelernt, uns nicht größer zu machen, als wir sind. Aber wir machen uns auch nicht kleiner und wissen, dass wir zuletzt im April ein Heimspiel verloren haben. Ziel ist es, den Vorsprung auf Schalke mindestens zu halten“, sagt Stöger. 

Neven Subotic hat als langjähriger Dortmunder ein spezielles Verhältnis zum königsblauen Gegner. Er hofft darauf, dass sich mehr Räume bieten als gegen die kompakten Freiburger beim 1:2 am vergangenen Sonntag.  „Schalke wird nicht hinten warten, das liegt uns als Mannschaft.“ (chl, co)