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Kölner Stadt-Anzeiger | FC-Stürmer: Przybylko glaubt an Platz drei
16. April 2013
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FC-Stürmer: Przybylko glaubt an Platz drei

Kacper Przybylko will den 1. FC Köln in die erste Liga schießen.

Kacper Przybylko will den 1. FC Köln in die erste Liga schießen.

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dpa

Köln -

Fünf Spieltage vor dem Saisonende liegt der 1. FC Köln nur neun Tore hinter Rang drei zurück. Durch das fast sensationell zustande gekommene 1:1 des 1. FC Kaiserslautern beim in der Schlussphase nur noch zu neunt spielenden FC Erzgebirge Aue kann die  Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski den Aufstieg wieder aus eigener Kraft realisieren.  Kacper Przybylko traut sich nach seinem ersten Profi-Treffer am Sonntag zum 1:0-Sieg  gegen Aalen zu, die nötigen Tore zu erzielen. „Es wäre mal schön, von Anfang an zu spielen“, sagte der 20-Jährige.

Die Chancen auf einen Startelf-Einsatz am Montag (20.15 Uhr) beim  MSV  Duisburg stehen gut. Auch, weil Anthony Ujah gelbgesperrt fehlen wird und Przybylkos Treffsicherheit beim FC  schon lange bekannt  ist. Seit seinem Wechsel im  Januar 2012  von Arminia Bielefeld II zur Kölner U 21 erzielte er in 33 Regionalliga-Spielen 17 Tore für den FC. 

Das sportliche Talent hat Przybylko  geerbt. Sein Vater war selbst Fußballprofi und sein erster Trainer. Ihm verdankt er wohl seinen spektakulären Kunstschuss mit dem linken Fuß gegen Aalen. „Er hat mir immer beigebracht, auch mit dem schwächeren Fuß zu passen und zu schießen – ganz egal, wohin der Ball fliegt“, sagte er bei seiner  Vorstellung im vergangenen Jahr. Auch die übrigen Familienmitglieder sind sportbegabt. Seine Mutter war polnische Leichtathletin und wohl eher das Vorbild seines Bruders. Mit dem für Bayer 04 Leverkusen startenden Hochspringer – der in diesem Jahr bereits  2,21 Meter überquerte – teilt sich der FC-Profi eine Wohnung in Köln.    

Nach dem emotionalen Wochenende will nun  auch Kacper Przybylko nach oben:  „Der Glaube an Platz drei ist nach so einem Sieg natürlich da.“