24.08.2016
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt
fc-banner

Interview mit Stanislawski: „Noch viel Sand im Getriebe“

Holger Stanislawski.

Holger Stanislawski.

Foto:

Bongarts/Getty Images

Köln -

Herr Stanislawski, am Freitag hat Ihre Mannschaft den Regionalligisten Wuppertaler SV mit 3:1 besiegt. Welche Erkenntnisse hat Ihnen dieser Test gebracht?

Holger Stanislawski: Ich habe ein paar Dinge gesehen, die in Ordnung waren. Insgesamt ist aber noch viel Sand im Getriebe.

Was meinen Sie damit konkret?

Stanislawski: Die Laufwege stimmten nicht immer. Die Flanken sind nicht so angekommen wie sie es sollten. Unsere Standardsituationen passen noch nicht. Doch das werden wir alles nicht überbewerten.

Am Montag empfängt Ihre Mannschaft im Rhein-Energie-Stadion um 19.30 Uhr den Deutschen Meister Borussia Dortmund. Wissen Sie schon, mit welcher Mannschaft Dortmund antreten wird?

Stanislawski: Nicht so richtig. Ich gehe aber davon aus, dass Sven Bender und auch Nuri Sahin zum Einsatz kommen werden, genauso wie im Angriff Julian Schieber. Der Rest wird ähnlich lukrativ und bekannt sein. Wir bekommen es mit Bundesliga-Topniveau zu tun.

Was erwarten Sie sich von der Partie am Montag?

Stanislawski: Für uns wird es ein Test sein, um zu sehen wie weit und mutig wir sind. Wie wir uns verhalten, wenn wir es mit aggressivem Pressing zu tun haben. Ob wir es dann schaffen, Bälle zu erobern. Das wird spannend. Und danach ist es dann vorbei mit der Testphase. Fünf Tage später beginnt dann die Punktspielphase mit dem Heimspiel gegen Aue für uns. Alles, was vorher war, ist dann Schall und Rauch.

Werden Sie am Montag schon die Mannschaft präsentieren, die auch das Meisterschaftsspiel am 2. Februar gegen Aue bestreitet?

Stanislawski: Es gibt schon viele Sachen, die feststehen, es geht jetzt nur noch um Einzelschicksale. Aber ich will gegen Dortmund noch mal was sehen. Thomas Bröker, Stefan Maierhofer, Mato Jajalo, Daniel Royer und Tobias Strobl werden auf jeden Fall beginnen. Der Rest wird sich zeigen. Ich werde noch mal viele Erkenntnisse erhalten und danach fünf Nächte hoffentlich nicht schlecht schlafen. Denn dann geht es ja los gegen Aue.


Neue Nachrichten

Wir haben neue Artikel für Sie. Möchten Sie jetzt die aktuelle Startseite laden?