29.09.2016
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Interview mit Timo Horn: „Ich muss den Ball anders klären“

Tim Horn (l.) war nach Spielende niedergeschlagen.

Tim Horn (l.) war nach Spielende niedergeschlagen.

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Rainer Dahmen

Köln -

Herr Horn, wie beurteilen Sie die Szene vor dem 1:1?

Timo Horn: Ich muss den Ball irgendwie anders klären. Zumal es ein Ball war, den man in der Saison nur ein oder zweimal so in der Art bekommt. Es war ein halber Rückpass, einige Schiedsrichter pfeifen da sicherlich indirekten Freistoß, wenn ich den in Hand nehme. Trotzdem muss ich ihn einfach mit dem Fuß klären, vielleicht auch zur Ecke gehen lassen. Es ist natürlich unglücklich, dass wir dadurch nur einen Punkt mitgenommen haben.

Wird Sie der Fehler noch lange beschäftigen?

Horn: Das ist abgehakt, man kann es nicht ändern. Es war eine sehr unglückliche Szene, kein Spieler bleibt von Fehlern verschont. Ich nehme mir fest vor, nächste Woche gegen Düsseldorf wieder eine Top-Leistung abzurufen.

Hätte Dresden den Ball vor dem 1:1 ins Aus schießen müssen, da Anthony Ujah verletzt auf dem Rasen lag?

Horn: Es ist natürlich immer so eine Sache. Es lief die 80. Minute, das Stadion ging mit und man kennt die Atmosphäre hier in Dresden. Von daher ist es selbstverständlich wenn man das Spiel weiterlaufen lässt. Dennoch hätte man das Spiel auch unterbinden oder den Ball ins Aus schießen können.

Waren Sie mit der Leistung der Mannschaft zufrieden?

Horn: Ich glaube, dass wir gerade in der ersten Halbzeit einen sehr schönen Fußball gezeigt und sehr gut kombiniert haben. In der zweiten Halbzeit ist Dresden etwas mehr aufgekommen. Da war unsere kämpferische Leistung aber absolut in Ordnung, wir haben voll dagegen gehalten und hätten deshalb drei Punkte verdient gehabt.

Aufgezeichnet von Michael Krämer