29.09.2016
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Matthias Scherz: „Der FC ist eine Wundertüte“

Spielten gemeinsam beim FC St. Pauli: Matthias Scherz (links) und Holger Stanislawski.

Spielten gemeinsam beim FC St. Pauli: Matthias Scherz (links) und Holger Stanislawski.

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Dahmen/dpa

Herr Scherz, können Sie sich vorstellen, was es für Holger Stanislawski bedeutet, nach St. Pauli zurückzukehren - als Trainer des Gegners?

Matthias Scherz: Es ist für ihn natürlich ein spezielles Spiel. Ich glaube, er kann sich aber definitiv darauf freuen, weil ihn die Menschen total positiv empfangen werden. Jeder hat noch im Kopf, was er für den Verein geleistet hat – als Spieler und als Trainer. Er war ja solange dort, fast 20 Jahre, und ist ein Teil des Vereins. Und er hat soviel für den Verein getan. Das werden sie ihm nie vergessen. Ich erinnere mich noch an seine Abschiedsrede im Jahr 2011, die sehr emotional war.  Ich denke, jeder St-Pauli-Fan freut sich,  ihn zu wieder sehen, Sie gönnen ihm 32 Siege in der Saison.

Wie haben Sie Stanislawski als Mitspieler in Erinnerung?

Scherz: Er war ein sehr positiver Typ, immer gut gelaunt. Und er war immer für ein Späßchen zu haben. Über die Jahre haben wir aber den Kontakt verloren.

Der FC muss in St. Pauli gewinnen, sonst wird sein Ziel unrealistisch, über den Relegations-Rang drei aufzusteigen. Welche Art von Spiel ist zu erwarten?

Scherz: Ich denke, es wird ein kampfbetontes Spiel. Ich traue es dem FC zu, die drei Punkte zu holen. Wie es ausgeht, kann ich aber nicht sagen. Der FC ist für mich in dieser Saison eine Wundertüte. Mal spielt er mitreißend, mal klappt wieder nicht viel. Aber das ist normal bei Mannschaften, die neu zusammengestellt worden sind. Es dauert aber eine gewisse Zeit, bis sie sich eine Mannschaft findet.

Sie haben als Spieler auch oft unter Druck gestanden. Worauf wird es für den FC ankommen am Montag?

Scherz: Die Führungsspieler müssen Verantwortung übernehmen, sie sind gefragt, müssen ihre Leistung abrufen und vorne weg marschieren. Sie müssen diesen Anspruch haben. Und wie gesagt: Ich traue dem FC die drei Punkte zu.


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