30.07.2016
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Stanislawski-Interview: „Wir schauen nur auf uns“

FC-Trainer Holger Stanislawski

FC-Trainer Holger Stanislawski

Foto:

Bongarts/Getty Images

Köln -

Herr Stanislawski, am Sonntag und am Montag war trainingsfrei. Was hat Sie zu dieser Maßnahme veranlasst?

Holger Stanislawski: Es soll mal Zeit sein, um richtig durchzupusten, um mal abzuschalten. Die Spieler sollen mal etwas anderes sehen und machen. Am Dienstag beginnt dann die Vorbereitung auf das Sonntag-Spiel beim FSV Frankfurt.

Sie haben sich mit Rainer Adrion, dem Trainer der deutschen U-21-Auswahl unterhalten. Was kam dabei heraus?

Stanislawski: Er hat offenbar Christian Clemens, Jonas Hector und Tobias Strobl auf dem Schirm. Das ist eine Belohnung für die guten Leistungen der Spieler. Es freut uns, dass das wahrgenommen wird. Wir wissen ja auch, wozu diese drei in der Lage sind.

In Frankfurt wird Innenverteidiger Dominic Maroh wegen einer Gelbsperre fehlen. Werden Sie auf Neuzugang Bruno Nascimento setzen?

Stanislawski: Das entscheide ich wie immer kurzfristig. Bruno trainiert eifrig mit und ist sehr aufmerksam. Wir haben sehr viel mit ihm erarbeitet. Wir machen uns da gar keinen Kopf, wir haben Vertrauen.

Am Montagabend spielt Hertha BSC Berlin gegen den 1. FC Kaiserslautern. Werden Sie mit Hertha-Schal vor dem Fernseher sitzen? Schließlich würde es bei einem Berliner Sieg bei Ihrem Dreipunkte-Rückstand auf Kaiserslautern in der Tabelle bleiben.

Stanislawski: Ich werde mir das Spiel bestimmt ansehen. Aber alles in allem schauen wir nur auf uns. Jetzt sind wir Tabellen-Vierter, damit konnte man nach unserem Start und den vielen unnötigen Unentschieden nicht unbedingt rechnen. Den anderen Mannschaften werde ich aber niemals etwas Schlechtes wünschen, das gehört sich nicht. Im März und April beginnt die entscheidende Phase, da trennt sich die Spreu vom Weizen. Wir wollen weiter punkten, solange es geht.

Aufgezeichnet von Stephan Klemm