23.07.2016
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U19-Trainer Manfred Schadt: „Vielleicht ist es Alterssache“

Manfred Schadt, Trainer der U 19 des 1. FC Köln, wird den Club Ende des Monats verlassen.

Manfred Schadt, Trainer der U 19 des 1. FC Köln, wird den Club Ende des Monats verlassen.

Foto:

Bongarts/Getty Images

Köln -

Herr Schadt, Sie haben mit der U 19 des 1. FC Köln erstmals den DFB-Pokal gewonnen. Sie hätten die Mannschaft sicherlich auch in der neuen Saison betreut, müssen Ihren Posten aber räumen. Wie ist Ihre Zukunftsplanung?

Manfred Schadt: Das werde ich unter der Woche entscheiden. Ich werde einige Gespräche führen und habe am Mittwoch auch noch ein abschließendes Gespräch mit dem 1. FC Köln. Dann muss man sehen. Ich bin bis zum 30. Juni beim FC unter Vertrag, da wird es bestimmt ein Aufgabenfeld geben.

Also werden Sie vielleicht in anderer Funktion beim FC bleiben?

Schadt: Das weiß ich nicht und glaube ich nicht. Davon hat mir niemand etwas gesagt.

Hat der 1. FC Köln Ihnen die Gründe mitgeteilt, warum Sie zur neuen Saison abgelöst werden?

Schadt: Nein, das müssen Sie die sportliche Leitung fragen. Aber das ist auch ein anderes Thema. Wir haben den Pokal gewonnen. Die Kölner bringen die Fröhlichkeit nach Berlin. Ich freue mich einfach für meine Spieler.

Aber Sie haben n der Bundesliga Platz fünf erreicht und den ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte geholt. Warum muss dann der Trainer gehen, das ist doch nur schwer zu verstehen.

Schadt: Vielleicht ist es aufgrund der Umstrukturierung im Verein oder eine Alterssache. Das weiß man ja alles nicht. Vielleicht gibt es auch noch andere Gründe, das müssen andere beantworten. Ich möchte dazu auch nicht viel sagen. Ich bin Angestellter des  Vereins und meine Aufgabe ist es, Spieler für den Lizenzspielerbereich auszubilden. Man könnte heute sehen, dass das spielerisch gut aussah gegen eine Mannschaft, die sich gewehrt hat. Es war ein spannendes Spiel, das wir verdient gewonnen haben.

Kapitän Yannick Gerhardt  hat heute trotz kleinerer Fehler ein sehr gutes Spiel gemacht. Kann er sich im Profi-Bereich durchsetzen?

Schadt: Ja, Yannick wird sich durchsetzen.