26.08.2016
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Wegen Novakovic: FC im Rechtsstreit mit Ex-Berater

Milivoje Novakovic kickt mittlerweile in Japan.

Milivoje Novakovic kickt mittlerweile in Japan.

Foto:

Bongarts/Getty Images

Köln -

Auch wenn Milivoke Novakovic sportlich keine Rolle mehr für den 1. FC Köln spielt, so könnte sein Wechsel nach Japan finanziell noch Auswirkungen für die Kölner haben.

Wie der „Express" berichtet kam es gestern vor dem Kölner Landesgericht zum Prozess zwischen dem Klub und dem Ex-Berater des Slowenen. Grund dafür soll eine ausstehende Honorarzahlung von 120.000 Euro sein.

Der Berater hatte 2011 für die Vertragsverlängerung des Stürmers stattliche Honorare ausgehandelt. Novakovic wurde aber dann nach Japan zu Omiya Ardija ausgeliehen, weshalb der 1. FC Köln das Berater-Honorar nicht weiter zahlen wollte. Da Novakovics Vertrag noch bis 2014 läuft, gelte das auch für die kommende Spielzeit.

Stankovic klagte daraufhin und scheint nun Recht zu bekommen. „Das Ruhen des Arbeitsverhältnisses berührt nicht die Vereinbarung, ein Honorar zu zahlen", wird der Kölner Richter Singbartl im „Express" zitiert.

Der Richter regte einen Vergleich an, bei dem der FC 90.000 Euro an Stankovic zahlen soll. Beide Parteien beraten sich nun. (msc)