24.07.2016
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Analyse: Die Bayer-Spieler in der Einzelkritik

Allein Torwart Bernd Leno mit Bestnoten.

Allein Torwart Bernd Leno mit Bestnoten.

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dpa

Bernd Leno:  Note 1,5

Der Torhüter bewahrte seine Mannschaft in der 52. Minute vor dem Rückstand, als er eine Direktabnahme von Kruse aus kurzer Distanz abwehrte und in der 80., als er eine durchgerutschte Flanke von Sorg parierte und fünf Minuten vor Schluss, als er einen Schuss von Guedé um den Pfosten lenkte.  Aufmerksame, fehlerfreie Partie.

Daniel Carvajal:  Note 3,5

Der Spanier hat auf der rechten Seite schin mehr geglänzt. Sparsame Vorstöße, hatte hinten wenigstens Caligiuri einigermaßen im Griff.

Philipp Wollscheid: Note 3

Ordentliches Spiel des Innenverteidigers, der früh eine unberechtigte Gelbe Karte sah.Nicht ganz fehlerfrei, aber im Kopfballspiel nicht zu bezwingen.

Ömer Toprak: Note 3

Erledigte seine Verteidigerpflicht bei dem Verein, der ihn ausgebildet hat, schnörkellos und ohne Patzer.

Sebastian Boenisch: Note 4

Der lange Linksverteidiger zeigte bei einigen Vorstößen seine erstaunliche Schnelligkeit, aber bei Vorstößen der Freiburger, dass er defensiv noch nicht fehlerfrei ist.

Lars Bender: Note 4

Erstaunlich graue Leistung des Nationalspielers, der es auch nicht schaffte, Leverkusen zu einer Dominanz im Spielzentrum zu verhelfen.

Stefan Reinartz:  Note 3,5

Die Zweikampfquote des defensivsten Mittelfeldspielers stimmte,  reagierte allerdings wie die meisten der Kollegen mehr als er agierte.

Simon Rolfes: Note 4

Der Kapitän hatte die einzige große Bayer-Chance der ersten Halbzeit und vergab sie. Auch er war gedanklich nicht immer schnell genug, um die Freiburger Dauerläufer aus dem Rhythmus zu bringen.

Gonzalo Castro: Note 4

Nach vielen guten und sehr guten Spielen eine schwächere Leistung des Deutsch-Spaniers, dessen Geistesblitze die Werkself an diesem Tag gebraucht hätte.

André Schürrle: Note 3,5

Der einzige Leverkusener Offensivspieler, der wenigstens hin und wieder Gefahr ausstrahlte, wenn auch nicht mit letzter Präzision und Konsequenz. Im Pech bei seinem Pfostenschuss nach 71 Minuten.

Stefan Kießling: Note 4,5

Unglückliches Spiel des Mannes, der so gern sein 100. Bundesliga-Tor erzielt hätte. Das Bemühen war wie immer vorhanden, das Gelingen jedoch nicht.