28.07.2016
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Analyse Teil I: Bayer setzt sich in Spitzengruppe fest

Auch gegen den FCA war er der Mann des Spiels: Stefan Kießling.

Auch gegen den FCA war er der Mann des Spiels: Stefan Kießling.

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AFP

Leverkusen -

Das Wichtigste zuerst:

Bayer 04 Leverkusen hat nach vier Spielen ohne Sieg mal wieder gewonnen. Mit dem 2:1 (1:0) gegen den FC Augsburg setzt sich der Werksklub auf Rang drei der Tabelle fest und profitiert vom Sieg des Meisters Dortmund über den Bayer-Verfolger Frankfurt.

Das war gut:

Aus Leverkusener Sicht das Ergebnis. Um es mit den Worten von Bayer-Mittelfeldspieler Lars Bender ausdrücken: „Wir haben das Ding gewonnen, nur darauf kam es heute an.“ Gut war auch, wie sich die Augsburger beim Favoriten verkauften. Auch wenn Trainer Markus Weinzierl hinterher ein bisschen zu viele Szenen als „hundertprozentige Chance“ einstufte: Das sah nicht aus wie eine Mannschaft, die zehn Punkte Rückstand auf den 15. Platz hat.

Das war schlecht:

Das Gejammer vor dem Spiel um die vermeintlich unzumutbare Überbelastung, 43 Stunden nach dem Benfica-Spiel schon wieder antreten zu müssen. Noch schlechter war, dass das Spielniveau insgesamt so schwach war, dass man vermuten muss, am Überbelastungs-Thema könnte tatsächlich etwas dran sein. Vielleicht ist das Geläster anderer Hochleistungssportler über die Fitness von Fußballprofis nicht nur dummes Gerede.

Andererseits: Es haben nur vier Mann beide Spiele über 90 Minuten bestritten: Torwart Leno, Wollscheid, Bender und Kießling. Die beiden letzten schossen die Tore. Komische Diskussion.

Hier geht's zu Teil 2 unserer Spiel-Analyse


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