23.07.2016
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Nationalelf: Kießling reizt die WM in Brasilien

Stefan Kießling hat die Nationalmannschaft noch immer im Hinterkopf.

Stefan Kießling hat die Nationalmannschaft noch immer im Hinterkopf.

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dpa

Leverkusen -

Bundesliga-Torschützenkönig Stefan Kießling hat das Kapitel Fußball-Nationalmannschaft noch nicht endgültig abgehakt. „Ich wäre sicherlich der letzte, der sich verweigern würde, sollte im Sommer 2014 bei der Nationalmannschaft Not am Mann sein“, sagte er am Mittwoch in einem Interview mit „ran.de“. Bei Bundestrainer Joachim Löw spielt Kießling seit längerer Zeit keine Rolle mehr, obwohl er beim Werksverein in der vergangenen Bundesliga-Saison 25 Treffer erzielte und wesentlich zum Erreichen des dritten Champions-League-Platzes beitrug.

Trotz des Weggangs von Nationalspieler André Schürrle glaubt Kießling, dass Bayer in der neuen Spielzeit wieder auftrumpfen wird. „Ich bin überzeugt, dass wir, wenn es im August losgeht, noch besser sind als in der vergangenen Saison.“
Kein Nachteil sei, dass Sami Hyypiä nun alleinverantwortlicher Cheftrainer ist, nachdem Sascha Lewandowski in die Nachwuchsarbeit zurückgekehrt ist. „Sascha hat dieser Mannschaft ohne Frage viel gegeben“, so Kießling. „Andererseits ist Sami aber ein Typ, der jetzt noch mehr aus sich herauskommen und viele Dinge umsetzen kann, die er in der vergangenen Saison vielleicht noch nicht durchsetzen konnte.“ (dpa)