29.09.2016
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Rudi Völler: Bayers Ziele bleiben bescheiden

Wolfgang Holzhäuser (l.) und Rudi Völler (r.)

Wolfgang Holzhäuser (l.) und Rudi Völler (r.)

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dpa

Leverkusen -

Sportchef Rudi Völler sieht Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen auch künftig nicht als Herausforderer von Triple-Gewinner Bayern München und Champions-League-Finalist Borussia Dortmund.

„Bayern ist eine andere Liga, ganz klar. Da sind die wirtschaftlichen Möglichkeiten schon viel größer als in Dortmund. Zu Vereinen wie Schalke 04, Hamburger SV, VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg und uns ist der Unterschied noch größer“, sagte der 53-Jährige und begründete in einem Sport-Bild-Interview seine Meinung. Leverkusens Ziel bliebe, „zwischen Platz drei und sechs zu landen. Unser Anspruch ist es, international zu spielen. Am liebsten in der Champions League“.

Bayer hatte in der abgelaufenen Saison den dritten Platz hinter München und Dortmund belegt. In der kommenden Spielzeit kehren die Rheinländer dadurch in die Champions League zurück, nachdem Leverkusen in der abgelaufenen Saison in der Europa League in der Runde der besten 32 ausgeschieden war.

Für das Comeback in der europäischen Königsklasse stellte Völler Verstärkungen des Kaders an. Allerdings würde der Werksklub, der noch auf mehr als 20 Millionen Euro Ablöse für den möglichen Wechsel von Nationalspieler Andre Schürrle zum früheren Champions-League-Gewinner FC Chelsea hoffen kann, keine finanziellen Wagnisse eingehen: „Wir sind in einer Situation, in der wir uns etwas erlauben können und auch einiges tun werden. Aber wir können sicher keine 50 Millionen Euro für Transfers ausgeben.“ (sid)