Es ist das Spitzenspiel in der Fußball-Bezirksliga, daran geht kein Weg vorbei, und es steigt am Heideweg in Overath. Dort erwartet am Sonntag der Heiligenhauser SV als Tabellenführer den punktgleichen Zweiten Bergfried Leverkusen. Das Hinspiel konnten die Bergischen mit 2:0 gewinnen und auch diesmal hoffen die Verantwortlichen auf einen Sieg. Allerdings erläutert der Heiligenhauser Abteilungsleiter Marco Hahn, dass der Aufstieg in die Landesliga kein „Muss“ ist. „Natürlich ist dies unser sportliches Ziel. Wir machen allerdings auch kein Drama daraus, wenn es dann doch nicht klappen sollte“, so Marco Hahn. Dabei wurden die Weichen für die Landesliga bereits gestellt. So konnten bereits namhafte Zugänge wie Linus Werner, Alexander Röger, Stefan Roth oder auch Keeper Dustin Bäcker bereits verpflichtet werden. Ein Auf und Ab wie beim VfR Wipperfürth erwartet der HSV-Obmann daher nicht. „Wir haben definitiv eine landesligataugliche Truppe beisammen und es wäre natürlich toll, wenn wir als kleiner Verein den Sprung in die Landesliga schaffen sollten“, ergänzt er. Bereits seit 1997 ist der HSV Dauergast in der Bezirks- und Landesliga und auch die Zweite Mannschaft spielt bereits seit elf Jahren in der Kreisliga A. „So können junge Spieler über unsere zweite Mannschaft den Sprung in die Erste schaffen und auch für den Nachwuchs ist dies ein Anreiz. Schließlich ist unsere erfolgreiche Jugendarbeit die Basis“, berichtet Marco Hahn.
Nach der Niederlage beim TuS Homburg-Bröltal hat der Tabellendritte TuS Lindlar den Anschluss nach ganz oben ein wenig verloren. Gegen den starken DSK Köln ist im Heimspiel daher ein Sieg Voraussetzung, um den Kontakt nicht ganz zu verlieren. Das Hinspiel wurde mit 0:3 verloren. Für die neue Saison konnte Schlussmann Thorsten Weyer vom SV Linde verpflichtet werden. Weyer ersetzt Marcel Besgen, der nach Bensberg wechselt.
Der TuS Marialinden empfängt den RSV Urbach, gegen den es im Hinspiel eine 0:2-Niederlage gegeben hat. Am zurückliegenden Wochenende gewann der TuS beim Zweiten Bergfried Leverkusen mit 2:1. Entsprechend selbstbewusst gehen die Bergischen in die nun anstehende Begegnung. Mit dem Interimstrainer Benni Keller wusste der SV Frielingsdorf steigende Form zu zeigen. Bei Ford Köln Niehl soll der Trend fortgesetzt werden (Hinspiel 6:2). Den Klassenerhalt vor Augen hat der Aufsteiger SV Refrath. Nach dem 3:3 im Hinspiel hoffen die Kicker von Coach Oli Bonato beim SC West Köln auf weitere Punkte.



