26.09.2016
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt

Ranking: Der BVB hat das schönste Trikot

Marco Reus im BVB-Trikot.

Marco Reus im BVB-Trikot.

Foto:

AFP

Düsseldorf -

Dieser Titel kommt nicht auf den Briefkopf, aber er steht Borussia Dortmund trotzdem gut: Der BVB ist von der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf zum Trikotmeister der Saison 2013/14 gewählt worden. Das gelb-schwarze Trikot des Champions-League-Finalisten ist nach Meinung der Modedesign-Studenten das schönste in der Fußball-Bundesliga.

Bayern München schafft es dagegen ausgerechnet unter Stilikone Pep Guardiola, der kürzlich sogar in bayerischen Lederhosen eine gute Figur machte, nicht mal in die Mode-Champions-League. „Bei dem körperbetonten Dress hat man kleine Details groß ins Spiel gebracht“, begründete die Jury ihre Entscheidung für das Dortmunder Trikot. Die Farben würden „eine harmonische Einheit“ bilden, außerdem seien Logo, Sponsorenlabel und Trikotkontrastfarbe „perfekt aufeinander abgestimmt“. Neben dem Design überzeuge auch die Schnittführung und das hochwertige Material.

Auch der entthronte Titelverteidiger Hannover 96, dessen gewagte Farbkombination eine „frische, dynamische Wirkung“ erzeuge, und Eintracht Frankfurt („tolle Materialwahl“) heben sich modisch von der Konkurrenz ab.

Braunschweig überrascht

Zudem glauben die Experten, dass Aufsteiger Eintracht Braunschweig auch optisch neuen Schwung in die Bundesliga bringt: „Die Vereinsfarben von Eintracht Braunschweig sind ein echter Hingucker und extrem TV-tauglich.“

Auch der VfL Wolfsburg ist modisch betrachtet auf dem Vormarsch. Die Farbkombination apfelgrün-weiß komme „leicht und frisch“ rüber, der diagonale Streifen auf der Vorderseite sei „ein echter Blickfang“.

FC Bayern enttäuscht

Enttäuscht sind die „Geschmacks-Wächter“ aber von Bayern München. „Von Bayern haben wir in den letzten Jahren schon innovativere Trikots gesehen“, sagte die Jury über das „schlichte Dress, das farblich gut aufeinander abgestimmt ist, aber keine Highlights zeigt“. „Im Vergleich zum neuen Trainer, der sich ausgesprochen modisch kleidet, fallen die Profis mit ihrer einfallslosen Spielkleidung deutlich ab“, sagte Christian Schicha von der Mediadesign Hochschule Düsseldorf.

Werder ist das Schlusslicht

Doch wirklich schwerwiegende Modesünden wurden von anderen begangen. So müssen nach Meinung der Experten Borussia Mönchengladbach, 1899 Hoffenheim und Werder Bremen den Gang ins Mode-Unterhaus antreten. Beim Gladbacher Trikot sprenge zum Beispiel die Sponsorenfarbe „das Farbgefüge komplett“, bei Hoffenheims Dress zerstöre der angesetzte Polokragen das Gesamtbild. Schlusslicht Werder Bremen hat sich den letzten Platz im Mode-Ranking nach Meinung der Jury redlich verdient: „So grün wie der Rasen, das ist nicht fernsehtauglich!“ (sid)