26.08.2016
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1. FC Union Berlin: Rekord beim Weihnachtssingen

22.500 Fans beim Weihnachtssingen.

22.500 Fans beim Weihnachtssingen.

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dapd

Berlin -

22 500 Fans des Fußball-Zweiligisten 1. FC Union Berlin haben am Tag vor Heiligabend wieder für einen Teilnehmerrekord beim traditionellen Weihnachtssingen im Stadion an der „Alten Försterei“ gesorgt. Bereits zum zehnten Mal trafen sich am Sonntag die Anhänger der Rot-Weißen, um mit Glühwein und tausenden Kerzen das Weihnachtsfest auf ganz eigene Art einzuläuten. Zu den Gäste der Kultveranstaltung gehörten unter anderen die Union-Profis Jan Glinker, Christopher Quiring und Torsten Mattuschka.

Die Tradition des Union-Weihnachtssingens geht auf das Jahr 2003 zurück, als 89 Anhänger nach einer Serie von schlechten Spielen dem Aufruf des Fan-Clubs „Alt-Unioner“ gefolgt waren. Im vergangenen Jahr waren beim Singen im von den Fans selbst renovierten Stadion fast 18 000 Anhänger mit ihren Familien erschienen, um sich besinnlich auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

Feier erstmals im Innenraum

Erstmals wurde in diesem Jahr der Innenraum für die Feier freigegeben. Der Rasen war dafür mit Rollmatten aus Kunststoff abgedeckt worden. Das ungewöhnliche Weihnachtstreffen stößt immer mehr an seine Kapazitätsgrenzen, zumal in diesem Jahr die im Bau befindliche Haupttribüne für die Sänger nicht zur Verfügung stand.

„Union ist eine große Familie, und das dokumentieren wir in jedem Jahr mit unserer Veranstaltung. Ich finde es einfach schön, dass so viele Leute aus nah und fern ins Stadion pilgern, die wir sonst bei Fußballspielen selten hier sehen. Da ist es auch völlig egal, ob sie vielleicht einem anderen Verein die Daumen drücken“, sagte Mit-Organisator Torsten Eisenbeiser. Sänger kamen auch aus Schweden, Dänemark und den Niederlanden.

Bereits zum neunten Mal las der Köpenicker Pfarrer Peter Müller, der seit dem Vorjahr selbst Mitglied des Vereins ist, aus der Weihnachtsgeschichte. Der Chor des Emmy-Noether-Gymnasiums sorgte für die perfekten Stimmlage. Union-Pressesprecher Christian Arbeit bewies wie in den vergangenen Jahren sein Talent als Trompeter.