24.08.2016
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Bayern-Wechsel fix?: BVB rechnet mit Lewandowskis Abgang

Begehrter Stürmer: Dortmunds Robert Lewandowski.

Begehrter Stürmer: Dortmunds Robert Lewandowski.

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dpa

Wolfsburg -

Der deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund rechnet nicht damit, seinen Topstürmer Robert Lewandowski halten zu können. „Wir haben alles versucht und auch ein für unsere Verhältnisse außergewöhnliches Angebot gemacht. Aber wenn das dann nicht angenommen wird, entwickelst du ja auch ein Gefühl dafür. Ich glaube momentan auch nicht mehr wirklich dran“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei Liga total!.

Trainer Jürgen Klopp zeigte sich im ZDF-Sportstudio für den möglichen Abschied des polnischen Nationalspielers gewappnet. „Wenn er geht, was noch nicht feststeht, denke ich, wir sind auch da dann vorbereitet“, sagte Klopp. „Aber der Typ Lewandowski ist einigermaßen schwer zu finden, sonst wären nicht so viele Vereine dramatisch an ihm interessiert.“ Zu den Interessenten soll auch Bayern München gehören.

Watzke forderte den Rekordmeister zur Offenheit auf. „Szenario eins: Bayern München hat kein Interesse an Robert - dann ist das alles Gequatsche. Szenario zwei: Sie haben Interesse. Dann müssen sie irgendwann ihr Visier lüften, müssen zu uns kommen und eine Anfrage stellen. Und wenn sie das tun, dann kriegen sie eine Antwort. Vielleicht überrascht sie die dann auch“, sagte Watzke bei Sky. Er betonte jedoch erneut, dass die Entscheidung über einen Lewandowski-Transfer letztlich beim BVB liege.

Am Freitag hatten verschiedene Medien Lewandowskis Wechsel vom Double-Gewinner zum souveränen Tabellenführer als perfekt gemeldet. „Wir haben die ganze Zeit dazu nichts gesagt. Und wir werden das auch heute nicht tun, am Samstag nicht und am Sonntag nicht“, hatte Sportdirektor Matthias Sammer am Freitagabend erklärt. Die Ablöse für Lewandowski, der beim BVB noch einen Vertrag bis 2014 besitzt, soll sich zwischen 25 und 30 Millionen Euro bewegen. In Dortmund werden bereits Edin Dzeko (Manchester City) und Mame Diouf (Hannover 96) als Nachfolger gehandelt. (sid/dpa)