29.07.2016
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Nach 9:2-Pleite in München: „Die Mannschaft hat total versagt“

HSV-Sipeler in Schockstarre.

HSV-Sipeler in Schockstarre.

Foto:

Bongarts/Getty Images

Hamburg -

Nach der 2:9-Blamage in München hat Clubchef Carl Edgar Jarchow den Fußball-Profis des Hamburger SV mit Konsequenzen gedroht. „Aus diesem Spiel werden wir sicher unsere Schlüsse ziehen und die werden uns sicher auch beeinflussen bei dem Fazit am Ende der Saison“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des hanseatischen Bundesliga-Traditionsclubs am Sonntag

Vor allem die Art der Pleite, mit der der HSV seinen Negativrekord von 1964 (2:9 beim TSV 1860 München) einstellte, erregte Jarchow. „Die Mannschaft hat total in sich versagt, und zwar alle zusammen. Es bleibt festzuhalten, dass das, was in München passiert ist, einer Bundesliga-Mannschaft nicht würdig war, eines HSV nicht würdig war. Das ist ein Schaden, der uns noch eine Weile begleiten wird.“

Eine „Langzeitwirkung“ fürchtet auch Willi Schulz. „Das ist ein Hieb, der ganz sicher nachhaltig sein wird. Solche Erlebnisse bleiben im Hinterkopf hängen“, sagte das HSV-Idol der Nachrichtenagentur dpa am Ostermontag. Gravierend sei, dass „nun in der Öffentlichkeit Hohn und Spott dazu“ komme, weiß Schulz, der 1967 mit dem HSV in Dortmund auch mal 0:7 verlor.

Jetzt verbal auf die HSV-Spieler einzuschlagen, sei „völlig verkehrt“, so Schulz. „Die wissen, dass sie neun Dinger gekriegt haben. Nun gilt es, sie wieder aufzubauen“. (dpa)